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Revier: Niederlande

Wassersport-Projekte 2018: Teil 2

Alexander Worms am 25.05.2018

TEIL 2 unserer Revier-News für die Niederlande: Fünf Projekte im Norden unseres Nachbarlandes zwischen Schiermonnikoog und Grou

1. Schiermonnikoog

Die Zufahrt Schiermonnikoog wurde erneut gebaggert. Der Hafen ist jetzt bis 1,40 m Tiefgang erreichbar, im Becken herrscht eine Tiefe von etwa 60 Zentimetern bei LAT. Tiefergehende Schiffe sinken bei Niedrigwasser in den weichen Schlick ein. Die Zufahrt ist nur im Hochwasser möglich. Schiffe sollten zuvor Kontakt mit dem Hafenmeister aufnehmen.

2. Harlingen

Der geplante Yachthafen im Vorhafen von Harlingen ist vom Tisch. Man habe sich nicht ausreichend um einen Ausgleich der diversen Interessen bemüht, daher wurde der Antrag nach öffentlichen Aussagen abgelehnt.

3. Route Lemmer-Delfzijl

Nach einigen Unglücken in den letzten zehn Jahren wird der Kanal nun ausgebaut. Das bedeutet insbesondere, dass Brücken erneuert und verbreitert werden. In Friesland werden mittelfristig die Brücken Oude Schouw, Uitwellingerga und Spannenbrug erneuert. Ziel ist es, die Route an ein steigendes Verkehrsaufkommen mit größeren Schiffen anzupassen und gleichzeitig sicherer zu machen.

4. Windpark Fryslan

Die endgültige Entscheidung über den Park fällt Ende April und damit nach Redaktionsschluss. Würde der Park realisiert, gäbe es einen Fonds für die Umgebung, aus dem jährlich über 20 Jahre rund eine halbe Million Euro flössen.

5. Workum / Hindeloopen

Die Zufahrten zu beiden Häfen wurden gebaggert. Nach den Stürmen im Januar waren sie stark versandet. Die Tiefe beträgt jetzt wieder 2,50 Meter bei Winterpegel.

6. Grou

Das Theehuis Grou wurde Ende April wiedereröffnet: Nach einem Feuer, dass das alte Theehuis zerstörte, hat man an gleicher Stelle größer neu gebaut.

Die vollständigen Revier-News lesen Sie in der Juni-Ausgabe von BOOTE, die es seit dem 16. Mai 2018 im Handel gibt. Für Abonnenten natürlich schon eher.

Titel Juni 2018

Alexander Worms am 25.05.2018