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Reise: Markermeer

Mal See... Mal Meer - Teil 6

Dieter Wanke am 28.04.2018

Am nächsten Tag führt uns die vorletzte Etappe über die Schleuse zurück ins IJsselmeer nach Enkhuizen. Der Weg ist nicht weit; erneut halten wir uns an unsere Regel, möglichst frühzeitig in die Häfen einzulaufen. Natürlich nehmen wir direkten Kurs in den Oude Haven im Zentrum und lassen die zahlreichen vorgelagerten Marinas hinter uns. Wieder zahlt es sich aus.

Nach dem Passieren der Schwenkbrücke fahren wir am späten Vormittag in den Hafen ein. Zwei Plätze direkt an der Promenade sind frei. Auch hier gibt es viel zu besichtigen. Bevor wir starten, hängen wir Fender auf die Steuerbordseite, um ankommenden Yachten zu signalisieren, dass sie an uns festmachen können. Schließlich ist jeder froh, wenn er noch einen Liegeplatz findet. Straßencafés und Restaurants sind in der Altstadt keine Seltenheit.

Für den Besuch im Zuiderzeemuseum (www.zuiderzeemuseum.nl) sollte man genügend Zeit einplanen. In dem Museumsdorf lässt sich das Leben der Menschen zu Zeiten der Zuiderzee erleben. Einst ein bedeutender Hafen von Heringsfischern, entwickelte sich der Ort vor rund 400 Jahren zu einem Stützpunkt der VOC und gehörte zu den wichtigsten Seehäfen im Land. Am Abend haben wir Lust auf einfache Kost und kehren im "Vishandel van der Veen" ein, einer gemütlichen Eck­kneipe mit hübscher Terrasse und Aussicht auf die Klappbrücke über den Kanal. Das Ganze hat ein bisschen Fischbudencharakter: Man bestellt an der Theke, und die Kellnerin bringt alles an den Tisch. Das Essen ist simpel, gut und preiswert. Hier gefällt es uns!

Am nächsten Morgen steht die Rückfahrt nach Urk an. Wieder haben wir mit dem Wetter Glück; unter blauem Himmel genießen wir noch einmal die Überquerung des IJsselmeers und lassen die schöne Charterwoche Revue passieren.

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Dieter Wanke am 28.04.2018
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