Seychellen Seychellen

Reise: Seychellen

Flug ins Paradies

Morten Strauch am 09.01.2019

Die Seychellen sind berühmt für Traumstrände und maritime Lebensvielfalt. Mit einem Charter-Katamaran gingen wir auf Entdeckerkurs

Vor rund 500 Jahren ließ die portugiesische Seefahrer-Legende Vasco da Gama seinen Anker in der noch unbesiedelten Inselwelt im heutigen Staatsgebiet der Seychellen fallen. Mehr als 100 Korallen- und Granitinseln, die bis zu 900 Meter aus den Weiten des Indischen Ozeans ragen, gehören zu dem Archipel – ein Traum für die Schiffsbesatzungen der damaligen Zeit, die Monate der Entbehrung hinter sich hatten: Frischwasser, Kokosnüsse, Vögel und Schildkröten waren im Überfluss vorhanden.

Zustände wie im Garten Eden, an denen sich glücklicherweise bis heute nicht allzuviel geändert hat – und die auch uns magisch angezogen haben. Nur, dass man inzwischen nicht mehr um die halbe Welt segeln muss, um das Paradies zu sehen. Man schwebt stattdessen mit dem Linienflieger ein, um erst vor Ort auf den eigenen Kiel umzusteigen. Genau genommen sind es sogar zwei Kiele – denn uns erwartet ein Powerkatamaran der Charterflotte von „The Moorings“. Eine ganze Woche liegt jetzt vor uns!

Seychellen

Unterwegs auf den Seychellen im Indischen Ozean

ERSTER TAG

Mit dem Taxi fahren wir nach der Landung direkt vom Flughafen nach Eden Island, einer künstlich aufgeschütteten Insel, die zwischen der Hauptstadt Victoria und dem internationalen Airport im Nordosten der Hauptinsel Mahé liegt. Neben attraktiven Luxusappartements und Anlegemöglichkeiten für Megayachten befindet sich hier auch eine Marina mit der Charterbasis von „The Moorings“. Kurze Zeit später werden wir und unser Gepäck auch schon mit einem Golfcart über den endlos scheinenden Steg zu unserem Boot gefahren.

„Wie viele seid ihr insgesamt?“ fragt uns der gut gelaunte Fahrer. „Nur wir zwei. Wieso?“ Sam lacht während wir zum Stehen kommen „Weil ihr ein Upgrade bekommen habt. Willkommen an Bord!“ 

Mit einem ungläubigen Grinsen verladen wir unsere Taschen auf den 51 Fuß langen Katamaran „Moxie“ und teilen die Rümpfe der für acht bis zehn Personen ausgelegten Yacht unter uns beiden auf. Nach der technischen und der nautischen Einweisung geht es zum Einkaufen im marinaeigenen Shoppingcenter.

Da es schon um 18 Uhr dunkel wird und ab dann ein striktes Fahrverbot für die Charterboote gilt, beschließen wir heute nicht mehr auszulaufen und lassen den Abend mit einem Glas Takamaka-Rum auf der Flybridge ausklingen, während Dutzende von Flughunden mit schlagenden Schwingen kreuz und quer über den Himmel gleiten.

Die vollständige Reise lesen Sie in der Februar-Ausgabe von BOOTE, die es ab dem 16.01.19 am Kiosk gibt – Abonnenten natürlich schon eher. Oder Sie laden sich das PDF weiter unten herunter. 

Morten Strauch am 09.01.2019