Mit Speedbooten auf SchmugglerjagdFoto: FB Design / Carlo Borlenghi

Sicherheit Mit Speedbooten auf Schmugglerjagd

Christian Tiedt 

Raymarine  

11.5.2011, Lesezeit: 1 Minute

Die italienische „Guardia di Finanza“ hat neue Patrouillienboote in Dienst gestellt. Das Design der Typen FB38 und FB43 stammt von von Fabio Buzzi.

  FB38 und FB43Foto: FB Design / Carlo Borlenghi
FB38 und FB43
  FB38 und FB43Foto: FB Design / Carlo Borlenghi
FB38 und FB43

Das Design der neun Boote profitiert von Buzzis langjähriger Erfahrung bei der Entwicklung schneller Patrouillienboote. Ihre schlanke Form mit dem tiefen V bei gleichzeitig voll geschlossenem Fahrstand ermöglichen Einsatzgeschwindigkeiten von bis zu 58 kn.

Die neue Flotte setzt sich zusammen aus vier FB38 (Länge: 11,50 m) mit verlängertem Cockpit, vier FB38 mit kürzerem Cockpit und größerer Arbeitsfläche auf dem Vorschiff und einem 13,10 m langen Boot vom Typ FB43. Alle sind mit umfangreicher Navigations- und Kommunikationselektronik des Herstellers Raymarine ausgestattet.

Bei der „Guardia di Finanza“ handelt es sich um eine Mischung aus Zoll- und Grenzschutzbehörde. Sie ist zuständig für die Bekämpfung von Finanzkriminalität und Schmuggel in Italien.

Das Einsatzgebiet der meisten Boote werden die Oberitalienischen Seen sein, also etwa der Gardasee. Das große Boot vom Typ FB43 wird dagegen speziell für die seeseitige Bewachung des Präsidentensitzes in Castel Porziano abgestellt, das etwa 25 km südlich von Rom direkt am Tyrrhenischen Meer liegt.