Bootsausrüstung: Anhängerlast

Trailer Bootsausrüstung: Anhängerlast

 

3.11.2021, Lesezeit: 2 Minuten

Welcher Bootsanhänger ist für mich der richtige? Der BOOTE-Ratgeber lindert die Qual der Wahl und sagt, worauf man beim Trailer-Kauf achten muss.

Heute Leverkusen-Hitdorf, morgen dänische Südsee, übermorgen Kroatien. Für „Dickschiff-Eigner“ bestenfalls ein Dreijahresplan, ist mit einem Trailer fast jedes Urlaubsziel über Nacht erreichbar.

Jedenfalls für diejenigen unter den Motorbootfahrern, die ein trailerbares Boot besitzen. (Anmerkung des Redakteurs: Trailerbar heißt normalerweise, dass Boot und Anhänger zusammen nicht mehr als 3,5 t auf die Waage bringen und das Boot nicht breiter als 2,55 m ist.

Stellt sich für den reiselustigen Trailerkapitän eigentlich nur noch die Frage: „Welchen Trailer soll ich kaufen, und was muss ich dabei unbedingt beachten?“

Wichtig ist, dass Boot und Trailer zueinander passen. Das heißt, Nutzlast und Rahmenlänge müssen stimmen und die Auflagen und der Windenstand verstellbar sein.

Weil jeder weiß, dass Prospektangaben nicht immer stimmen, ein Boot durch Ausrüstung und Sprit eher schwerer als leichter wird und sich ein überladener Trailer in der Regel negativ auf das Fahrverhalten des Gespanns auswirkt, sollte man aus Sicherheitsgründen besser gleich eine Nummer größer wählen.

Das ist leichter geschrieben als getan. Glaubt man den Trailerherstellern, dann sind viele Motorbootleute schon beim Bootskauf an ihre finanzielle Grenze gegangen und haben deshalb beim Kauf ihres Trailers den berühmten Stacheldraht im Portemonnaie.

Wer nicht beim Gesamtgewicht spart, tritt spätestens bei der Ausstattung kräftig auf die Kostenbremse. Nicht selten, so berichten die Hersteller unisono, geben 100 Euro mehr oder weniger den Ausschlag für die Kaufentscheidung. Qualität und Sicherheit spielen häufig nur noch die zweite Geige.

Das ist, mit Verlaub, der falsche Weg und für BOOTE ein Grund mehr, in einem 12-Punkte-Plan zu zeigen, wie ein gut ausgerüsteter Trailer aussieht.