Anzeige - Verschuldenshaftung im Bootssport - Wann greift die Haftpflichtversicherung?Foto: Pantaenius
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Versicherung Anzeige - Verschuldenshaftung im Bootssport - Wann greift die Haftpflichtversicherung?

 

9.5.2019, Lesezeit: 1 Minute

Wer einen Schaden verursacht, haftet auch dafür – dieser Zusammenhang erscheint logisch. Doch im Wassersport ist es nicht immer so einfach.

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"Grundsätzlich haftet ein erwachsener Mensch nur dann für einen Schaden, wenn er ihn selbst schuldhaft, also vorsätzlich oder fahrlässig, verursacht hat", erklärt Rechtsanwalt Gunnar Brock von Pantaenius. Dieses Prinzip wird in der deutschen Rechtsprechung Verschuldenshaftung genannt und gilt bei fast allen Schäden im Wassersport.

Für Bootseigner ist dieses Detail entscheidend: Wird etwa durch einen plötzlichen Sturm ein ordnungsgemäß festgemachtes Boot losgerissen und beschädigt das Schiff des Stegnachbarn, haftet der Eigner, beziehungsweise seine Haftpflichtversicherung, nicht, weil der Schiffsführer nicht schuldhaft gehandelt hat. Ohne eigene Bootskasko bleiben Eigner im schlimmsten Fall also selbst auf ihren Kosten sitzen.

Mehr zum Thema: www.pantaenius.com