Vollgas mit 47 KnotenManari Yachts schiebt 16 Meter auf die große Bühne

Uske Berndt

 · 25.04.2026

Debut in Palm Beach: Die Manari 52 ist das erste Format der neuen Marke aus Miami.
Photo: Manari Yachts
Manari Yachts präsentiert ihr erstes Modell auf der Palm Beach International Boat Show. Die Manari 52 kombiniert Volvo IPS-Antrieb mit 47 Knoten Spitze und Loro Piana-Interieur. Red Yacht Design zeichnete die Außenlinien.

Topics in this article

Die 52-Fuß-Motoryacht ist das erste Modell der neuen Marke aus Miami. Red Yacht Design entwickelte die Außenlinien, Mulder Design übernahm die Rumpfkonstruktion und Eureka Yachts die technische Entwicklung. Das Volvo IPS-Paket erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 47 Knoten, deutlich mehr als die ursprünglich anvisierten 43 bis 44 Knoten. Vorstellung des Projekts Manari 52.

Erste Fotos von außen und innen zeigen Superyacht-Details: Das Achterdeck verwandelt sich am Ankerplatz in eine Badeplattform. Ausklappbare Seitenflügel erweitern die nutzbare Fläche, eine Treppe führt ins Wasser. Das Team von Manari Yachts verbrachte einen Monat in italienischen Ateliers, um Komponenten und Materialien auszuwählen. Das Loro Piana-Interieur kombiniert Hölzer von Tabu und italienisches Leder.

Wassersport und Wellness

Auf der Badeplattform liegt ein Sonnenpolster für drei Personen. Davor schließt sich eine Sitzgruppe für sechs Personen um einen ovalen Tisch an, geschützt durch ein festes Hardtop. Der Polsterbezug besteht aus einem speziell für Manari entwickelten, wetterfesten Stoff. Eine Wet Bar mit Grill und Kühlschrank ist in diesen Bereich integriert.

Das Vordeck bietet eine weitere Lounge: Auf dem Kabinendach gibt es eine dreigeteilte Sonnenliege mit freier Sicht über die Bordwand. Im V-förmigen Bugbereich zieht sich eine Sofabank um einen Klapp-Tisch. Bei Bedarf lässt sich hier eine Markise aufspannen.

Innenraum mit 2,2 Meter Stehhöhe

Der Salon unter Deck hat 2,2 Meter hohe Decken. Sofas verlaufen entlang der Bordwände, natürliches Licht fällt durch große Fenster ein. Optional lässt sich ein bündig montierter TV-Bildschirm installieren. Eine Pantry und ein Kühlschrank ergänzen den Raum.

How do you like this article?

Die Eignerkabine im Bug verfügt über ein Kingsize-Bett und großzügigen Stauraum für Kleidung. Eine zweite Doppelkabine liegt mittschiffs, beide Kabinen teilen sich ein Badezimmer mit begehbarer Dusche. Hier prägen hinterleuchtete Regale und Komposit-Steinoberflächen das Ambiente.

IPS-Antrieb und leichtes Handling

Vier maßgefertigte Pilotensitze stehen am Steuerstand zur Verfügung. Die Volvo IPS-Antriebsanlage reagiert direkt auf das Manari Steuerrad und ermöglicht ein präzises Handling. Die Joystick-Steuerung des IPS-Systems vereinfacht das Manövrieren.

Der Antrieb arbeitet vibrationsfrei und leise. Optional lässt sich ein Seakeeper-Kreiselstabilisator installieren. Die Kombination aus leisem Antrieb und Stabilisator zielt auf maximalen Komfort an Bord.

Globale Präsenz der Marke

Manari Yachts unterhält Standorte in Florida, im Mittelmeerraum sowie in Asien, zudem bietet das Unternehmen einen Service in den wichtigsten Yachtrevieren weltweit. Die Marke positioniert sich mit dem Slogan „Crafted for Those Who Know" und richtet sich an erfahrene Bootseigner.

Technische Daten Manari 52:

  • ​Länge über alles (LOA): 15,85 m
  • Breite: 4,59 m
  • Tiefgang: 1,33 m
  • Verdrängung: 14 t
  • Material: GFK
  • Tank: 2.500 L
  • Frischwasser: 200 L
  • ​Antrieb: Volvo IPS
  • Topspeed: 47 Knoten
  • Reise: 36 Knoten
  • ​Optional: Seakeeper Kreiselstabilisator
  • Passagiere: 12
  • ​Stehhöhe Salon: 2,2 Meter
  • Klasse: CE CAT ’’B’’
  • Exterieur: Red Yacht Design
  • ​Interieur: Loro Piana
  • Holzarbeiten: Tabu
  • Rumpf: Mulder Design
  • Konstruktion: Eureka Yachts

Uske Berndt

Uske Berndt

Editor News & Panorama

Uske was born just outside Volkswagen in 1970 and tested various small boats with sails through her boyfriend (now husband 😊) on a quarry pond. Her studies in Kiel took her to the Baltic Sea with boats of all kinds and eventually to a regatta from Hong Kong to Mauritius via the Academic Sailing Club. Her teacher training ended at the Burda School of Journalism in Munich instead of in the classroom and finally at Boote Exclusiv. After a long break and various stories about house building, she returned to Delius Klasing and has been filling the magazine with long stories about large ships ever since. A family-owned H-boat was quickly sold again as the mother realized that sailing with two small children was neither relaxing nor fun.

Most read in category Boats