Neue Marke bis 30 MeterSeaver bietet lebenslangen Eignerservice

Uske Berndt

 · 02.07.2026

Trio: Drei Modelle gibt es schon und können besichtigt werden.
Photo: Seaver
Die niederländische Marke Seaver führt fünf Yachten zwischen 20 und 30 Meter Länge ein. Das Besondere: ein Service, der Käufer vom Konzept bis weit über den Kauf hinaus begleitet. Drei Demo-Yachten liegen bereits im Wasser.

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Hinter dem Projekt stehen die Eigner Simon Schilder und Mike Verweij sowie Designer Bernd Weel und Julian van Santen, der frühere Projektleiter. Gemeinsam bringen sie fünf Yachtmodelle aus Weels Xtreme-Serie - die einst von der Holterman-Werft gefertigt wurde - unter neuem Namen auf den Markt: Nordic 65 und 80 sowie Azure 65, 80 und 95.

Seaver versteht sich als Partner, der Kunden durch den gesamten Prozess begleitet – von der ersten Idee über den Bau bis hin zu einer exklusiven Eignergemeinschaft mit lebenslanger Betreuung. Drei Demo-Modelle sind bereits im Wasser und können besichtigt werden. Gebaut werden die Yachten bei der niederländischen Werft Altena Yachting.

Zwei Linien: für kalte und warme Gefilde

Die Nordic-Reihe umfasst Modelle mit 65 und 80 Fuß Länge (20 und 24 m) und richtet sich an Eigner, die in kälteren Klimazonen unterwegs sind. Die Yachten sind als schwimmende Villen konzipiert, mit üppigen Innenräumen und hohen Decken. Große Glasflächen, darunter ein ausfahrbares Sonnendach, sorgen für Tageslicht, Luftzirkulation und freie Sicht aufs Meer.

Die Azure-Linie startet mit einem 80-Fuß-Modell, Varianten mit 95 (29 m) und 65 Fuß sind in Entwicklung. Sie bietet eine großzügige Flybridge und Deckslayouts für das Mittelmeer. Mehrere Lounges sowie ein Essplatz auf dem Achterdeck prägen das Konzept. Optional lässt sich ein Jacuzzi auf dem Sonnendeck installieren.

​Seaver Design und Werft

​Alle Seaver Yachten verfügen über eine hydraulische Tenderplattform und eine Wassersportgarage über die gesamte Yachtbreite. Die Grundrisse funktionieren sowohl für Eigner, die selbst fahren, als auch für den Betrieb mit Crew. Je nach Modell finden bis zu acht Gäste Platz an Bord.

Das Design stammt von Weel Sluijter, ein Studio, das Bernd Weel 2024 gemeinsam mit Jim Sluijter gründete. Gemeinsam bringen sie zwei Jahrzehnte Erfahrung im Design großer Motoryachten mit. Bernd Weel: „Wir wollen jedes Konzept auf seine wesentlichen Elemente reduzieren – niemals überdesignt, aber immer unverwechselbar für jedes Projekt. Das Ergebnis ist eine echte Design-DNA für die Seaver Reihe."

Gebaut werden die Alu-Rümpfe bei Altena Yachting, einer familiengeführten niederländischen Werft, die seit 1969 aktiv ist. Kunden können den Bau vor Ort begleiten und ihre Yacht während der Entstehung besichtigen.

Netzwerk statt Einzelanbieter

Seaver arbeitet nicht wie eine klassische Werft, sondern als Netzwerk aus spezialisierten Partnern. Jeder Partner ist für seinen Bereich verantwortlich, alle arbeiten auf ein Ziel hin. Kunden genießen die Expertise für Design, Bau und Service. Das Modell soll Risiken minimieren und Transparenz schaffen.

„Wir haben die volle Realität des Yachtbesitzes erlebt: die Höhepunkte, aber auch die Momente, in denen bessere Unterstützung einen großen Unterschied gemacht hätte", sagt Simon Schilder, Mitgründer und Berater. „Diese Erfahrung ist die Grundlage von Seaver. Sie ermöglicht es, Kunden mit Klarheit und echtem Vertrauen bei jedem Schritt zu begleiten, weil wir selbst dort waren."

Betreuung über die Auslieferung hinaus

Eigner werden in die My Seaver Community aufgenommen, mit Vorteilen wie exklusive Events bis hin zu umfassender Nachbetreuung, von ersten Gesprächen bis zur lebenslangen Wartung. „Die Erfahrung, eine Yacht zu besitzen, ist einzigartig, aber sie kann komplex und anspruchsvoll sein", sagt Mike Verweij, Mitgründer und Berater.

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Uske Berndt

Uske Berndt

Editor News & Panorama

Uske was born just outside Volkswagen in 1970 and tested various small boats with sails through her boyfriend (now husband 😊) on a quarry pond. Her studies in Kiel took her to the Baltic Sea with boats of all kinds and eventually to a regatta from Hong Kong to Mauritius via the Academic Sailing Club. Her teacher training ended at the Burda School of Journalism in Munich instead of in the classroom and finally at Boote Exclusiv. After a long break and various stories about house building, she returned to Delius Klasing and has been filling the magazine with long stories about large ships ever since. A family-owned H-boat was quickly sold again as the mother realized that sailing with two small children was neither relaxing nor fun.

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