“Four Seasons I”First interior photos of the 207-metre yacht

Martin Hager

 · 15.06.2026

"Four Seasons I"
Photo: TDoS
Das Studio Tillberg Design of Sweden, kurz TDoS, entwarf den ersten Yachtliner für Four Seasons Yachts. Die 207 Meter lange “Four Seasons I” startet im März 2027 auf ihre Jungfernfahrt. Das Design verbindet klassische Yachtelemente mit moderner Architektur und bietet 95 Suiten mit direktem Meerblick. Erste Einblicke.

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Das zur Viken Group gehörende Studio TDoS verantwortet das Design der “Four Seasons I”. Das 207 Meter lange Kreuzfahrtschiff mit einem Innenraumvolumen von 34.000 Gross Tons geht im März auf ihre erste Reise durchs Mittelmeer. Die Designvorgabe lautete „Christina O” meets James Bond" – eine Kombination aus klassischer Yachteleganz und moderner Ästhetik. Der Yachtliner orientiert sich an den Proportionen historischer Superyachten, setzt aber auf zeitgenössische Elemente wie bodentiefe Verglasung und großzügige Terrassen. Die Außenfarbe des exklusiven Kreuzfahrtschiffes wurde nach einem Besuch im TDoS-Studio ausgewählt. Die Vintage-Porsche-Sammlung von Viken-Group-Mitgründer Fredrik Johansson lieferte die Inspiration für Farbton und Charakter der Lackierung.

Konstruktion für maximale Transparenz

TDoS und die Bauwerft Fincantieri entwickelten eine spezielle Spine-Konstruktion, um durchgehende Sichtverbindungen zum Meer zu schaffen. Die Fenster reichen vom Boden bis zur Decke und ermöglichen eine nahezu 360-Grad-Verglasung rund um die gesamte Yacht. Der 20 Meter lange Heckpool mit hebbarem Boden bildet ein technisches und gestalterisches Zentrum. Der Boden lässt sich je nach Nutzung anpassen. Der Marina-Bereich geht über zwei Decks und schafft eine direkte Verbindung zum Meer. Die nach Klassifikationsgesellschaft vorgeschriebenen Rettungsboote sind in Nischen untergebracht die von Klappen verdeckt werden. Das sorgt für ein cleanes Exterieur. Das Kanuheck verstärkt die klassische Silhouette, während moderne Elemente wie die gebogene großflächige Verglasung der geräumigen Suite im Schornstein und vier Meter hohe Teleskoptüren in den vorderen und hinteren Top-Suiten zeitgenössische Akzente setzen.

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Suiten mit Meerblick

Alle 95 Suiten der “Four Seasons I” sind zum Meer ausgerichtet. Die großzügige Verglasung und durchdachte Grundrisse schaffen durchgehende Sichtachsen. Die Betten stehen in allen Suiten so, dass Gäste direkt aufs Meer blicken. Über jedem Bett befindet sich eine Intarsienarbeit aus Stroh in Sonnenstrahlform mit einem zentralen Spiegel. Die Suiten orientieren sich an privaten Residenzen am Meer und sollen Wohnkomfort mit der maximalen Nähe zum Meer verbinden. Die Materialauswahl folgt dem Konzept zeitloser Wohnqualität und erfüllt gleichzeitig die technischen Anforderungen für den anspruchsvollen Einsatz auf See. „Wir wollten eine Atmosphäre höchster Exklusivität schaffen und gleichzeitig Langlebigkeit gewährleisten sowie Mensch und Umwelt berücksichtigen", sagt Viken-Mitgründer Johansson. Anigre-Holzpaneele mit Astrachan-Finish, Massivparkett und Teppiche prägen die Innenräume. In den Bädern kommt brasilianischer Aqua-Green-Quarzit zum Einsatz.

Signature Suiten und flexible Konfiguration

Die Signature Suiten verfügen über private Jacuzzis und großzügige Sonnenliegen auf den Terrassen. In die Couchtische aus Stein sind Sternenkarten eingraviert. Gäste können Suiten über Verbindungstüren kombinieren und so flexible Konfigurationen nach individuellen Bedürfnissen schaffen. Die Loft Suiten bieten doppelte Raumhöhen, die sich sowohl innen als auch auf der Terrasse fortsetzen. Dies verstärkt das Raumgefühl und die Verbindung zur Umgebung. Die Teleskoptüren in den Top-Suiten öffnen ganze Wohnbereiche zum Horizont. Die geräumigste Unterkunft, die sogenannte Funnel-Suite belegt im Schornstein vier Decks mit einer Gesamtfläche von 431 Quadratmetern und 462 Quadratmeter großen Terrassenflächen mit Pool.

Service und Betriebsabläufe

Das Interieur-Layout der “Four Seasons I” spiegelt die Servicekultur der Marke wider. Jede Gästeinteraktion soll reibungslos und persönlich verläuft. Anfragen werden antizipiert, bevor Gäste sie äußern. Die Betriebsabläufe maximieren Effizienz und Diskretion. Gäste- und Crew-Wege sind - wie auch auf großen Yachten üblich - komplett getrennt, um eine ruhige Atmosphäre zu gewährleisten. Der Service bleibt präsent, aber unsichtbar. Dies verstärkt das Gefühl von Privatsphäre und stillem Luxus während der gesamten Reise.

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Martin Hager

Martin Hager

Editor in Chief YACHT

Martin Hager is editor-in-chief of the titles YACHT and BOOTE EXCLUSIV and has been working for Delius Klasing Verlag for 20 years. He was born in Heidelberg in 1978 and started sailing at the age of six, in an Opti of course. This was soon followed by 420s, Sprinta Sport and 470s, which he also sailed on the regatta course with his brother. His parents regularly took him on charter trips through the Greek and Balearic Islands. Even at a young age, it was clear to him that he wanted to turn his passion for water sports into a career. After graduating from high school and completing an internship at the Rathje boatbuilding company in Kiel, it was clear that he did not want to become a classic boatbuilder. Instead, he successfully studied shipbuilding and marine engineering in the Schleswig-Holstein state capital and focused on yacht design wherever he could. His diploma thesis dealt with the “Testing of a new speed prediction method for sailing yachts”. In 2004, the superyacht magazine BOOTE EXCLUSIV was looking for an editor with technical and nautical background knowledge, a position that was perfect for Martin Hager. The application was successful and a two-year traineeship was arranged. After twelve years as an editor, the editorial team changed and he took over responsibility for BOOTE EXCLUSIV as editor-in-chief in 2017. After long-time YACHT editor-in-chief Jochen Rieker moved to the role of publisher, Martin Hager also took over the position of editor-in-chief of Europe's largest sailing magazine YACHT, which is celebrating its 120th anniversary this year, at the beginning of 2023. When he's not working on topics for the two water sports titles, Martin Hager likes to go out on the water himself - preferably with kite and wingfoil equipment or on a little after-work trip across the Alster.

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