Die MED Group hat ihre neue Werft in Italien in Betrieb genommen. Der neue Standort ist speziell auf den Bau von High-Performance Chasebooten der Marke TYKUN ausgelegt. Die Investition steht in direktem Zusammenhang mit der Entwicklung der TYKUN-Baureihe, die sich von klassischen RIBs bis zwölf Meter zu größeren und technisch komplexeren Booten entwickelt hat. Die neue Infrastruktur ermöglicht es der MED Group, den gesamten Produktionsprozess intern abzuwickeln und die Abhängigkeit von externen Zulieferern zu reduzieren. Gleichzeitig möchte die Werft die Arbeitssicherheit verbessern und die Effizienz bei der Fertigung größerer Einheiten steigern. Der Standort in Italien wurde gewählt, um die Verbindung zur Region und zur spezialisierten Belegschaft zu erhalten. Das neue Flaggschiff TYKUN XII wird im September 2026 auf der Monaco Yacht Show seine Weltpremiere feiern.
TYKUN nutzt militärische Technik und fertigt heute Aluminium-Chaseboote und Tender, die fortschrittliche Konstruktion mit Fokus auf Performance, Sicherheit und vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten verbinden. Die Boote wurden für die Anforderungen des Freizeit- und Superyacht-Marktes angepasst.
Die neue Werft ist das Ergebnis einer langfristigen Industriestrategie der MED Group. Die Anlage erfüllt hohe Standards in technologischer Innovation, Energieeffizienz und Produktionsoptimierung, wie das Unternehmen mitteilt. Durch die interne Abwicklung aller Fertigungsschritte verbessere sich die Qualitätskontrolle über alle Bauphasen hinweg. Die Produktionskapazität wurde gezielt erweitert, um größere Einheiten fertigen zu können und komplexere Projekte effizienter zu managen. Die Werft möchte damit zudem die Position im Superyacht-Segment stärken.
„Wir haben an dieses Unternehmen geglaubt, seit wir es vor vier Jahren übernommen haben”, sagt CEO Marco Galimberti. Anfangs habe der Fokus auf RIBs bis zwölf Meter gelegen. Mit der Entwicklung des Marktes und steigenden technologischen Anforderungen sei jedoch klar geworden, dass sowohl die Vision als auch die Produktionskapazitäten wachsen müssten. Die neue Werft sei genau aus diesem Grund entstanden: Sie solle den nötigen Raum und die passende Infrastruktur für den Bau größerer Schiffe schaffen, wie der CEO mitteilt.

Editor News & Panorama