Mittelmeer-TraumzieleKotor – Montenegros spektakulärer Fjordhafen

Jill Grigoleit

 · 03.07.2026

Mittelmeer-Traumziele: Kotor – Montenegros spektakulärer FjordhafenPhoto: Bodo Müller
Im Schatten der Schwarzen Berge: umgeben von den majestätischen Prokletije-Bergen bietet die Bucht von Kotor idealen Schutz.
Zwischen gewaltigen Kalksteinbergen und tiefblauem Wasser liegt Kotor wie ein verborgenes Juwel am Ende der Adriaküste. Die mittelalterliche Stadt in der Bucht von Kotor zählt zu den eindrucksvollsten Hafenorten des Mittelmeers.

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Wer mit dem Boot durch die fjordartige Bucht fährt, erlebt eine der spektakulärsten Ansteuerungen Europas – gekrönt von einer Altstadt, die seit Jahrhunderten nahezu unverändert zwischen Meer und Berg eingeklemmt liegt.


  • Name: Kotor
  • Lage: Boka Kotorska / Bucht von Kotor an der Adriaküste, Montenegro
  • Position: 42˚25,5’ N, 18˚46,1’ E

​Für Gastlieger

​In der Bucht von Kotor gibt es auf engstem Raum reichlich Liegeplätze – von der stillen Ankerbucht bis zur Luxusmarina. Die noch recht neue Marina Lazure hat Platz für 156 Schiffe bis 35 Meter Länge. Sie gehört zu einem Fünf-Sterne-Hotel, das in einem ehemaligen Lazarettgebäude aus dem 18. Jahrhundert eingerichtet wurde​ Die Marina und die Liegeplätze direkt vor der Altstadt sind ein idealer Ausgangspunkt für einen Besuch der UNESCO-Welterbestadt. Die Bucht bietet hervorragenden Schutz bei nahezu allen Wetterlagen. Wasser, Strom, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Besonders reizvoll ist die Ankunft am frühen Morgen oder späten Abend, wenn die Kreuzfahrtschiffe die Stadt verlassen haben und die historische Kulisse ihre ganze Wirkung entfaltet.

​Landgang und Aktivitäten

​Hinter den mächtigen Stadtmauern erwartet Besucher ein Labyrinth aus engen Gassen, kleinen Plätzen und venezianischen Palästen. Wahrzeichen der Stadt ist die romanische Kathedrale des Heiligen Tryphon. Zahlreiche Cafés und Konobas laden dazu ein, das maritime Flair der alten Handelsstadt auf sich wirken zu lassen. Wer Zeit hat, sollte auch einen Abstecher in das nahegelegene Perast unternehmen, einen der schönsten Orte der gesamten Bucht.

​Die bekannteste Unternehmung ist der Aufstieg zur Festung Sveti Ivan hoch über der Stadt. Mehr als tausend Stufen führen zu einem Aussichtspunkt, von dem sich die gesamte Bucht überblicken lässt. Ebenso lohnend sind Ausfahrten zu den Inseln vor Perast oder Erkundungstouren durch die verwinkelten Wasserarme der Boka Kotorska. Die geschützten Bedingungen machen das Revier auch für entspannte Tagesetappen attraktiv.


Tipps für einen Törn in der Bucht von Kotor finden Sie auch in unseren Reisereportagen:


Wussten Sie schon?

​Obwohl die Bucht von Kotor oft als südlichster Fjord Europas bezeichnet wird, ist sie geologisch gar kein Fjord. Tatsächlich handelt es sich um ein überflutetes Flusstal, das durch tektonische Prozesse entstanden ist.


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Jill Grigoleit

Jill Grigoleit

Editor Travel

Jill Grigoleit was born in Hanover in 1985. An early childhood memory is the large collection of YACHT and SURF magazines from her sailing and surfing enthusiast father. However, growing up in a small Swabian village on the Neckar, she had less to do with water sports in her childhood, apart from a few trips to the Baltic Sea with her family. After studying journalism in Bremen and Hanover, she went into television for a few years. Through a few lucky coincidences, she ended up on the water in 2011 and then returned to the written word professionally. For over ten years, she lived with her family on a houseboat in their own harbor south of Hamburg and wrote a book about houseboat building and life with children on the water. Since 2020, she has mainly been writing travel reports and features about people who live and work on and near the water for BOOTE. She has been a permanent member of the Delius Klasing water sports editorial team since January 2024.

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