Vorschau Interboot 2022Diese Premieren warten in Friedrichshafen

Gernot Apfelstedt

 · 13.09.2022

Vorschau Interboot 2022: Diese Premieren warten in FriedrichshafenFoto: Felix Kästle

Wassersport hautnah erlebbar zu machen ist Kernziel der Interboot Friedrichshafen. Wir zeigen die Neuheiten und alle Attraktionen!

Auch bei ihrer 61. Ausgabe vom 17. bis 25. September 2022 wird dies spürbar sein. Die internationale Wassersport-Ausstellung am Bodensee will Emotionen wecken, zum Mitmachen animieren: im Interboot-Hafen am Bodensee (Probefahrten nach Vereinbarung und Sportprogramm), auf dem Messe-See neben den Ausstellungshallen (Schnuppertrainings und Vorführungen), auf dem Freigelände zwischen den Hallen (Trailer-Training), aber auch innerhalb der Messehallen (SUP-Testbecken, stehende Welle).

Individuelle Törnberatung (Terminreservierung auf der Interboot-Website empfiehlt sich), spannende und praxisorientierte Vorträge auf diversen Bühnen sowie die Interboot Academy (Seminare und Workshops, Buchung im Online-Ticketshop) sind nicht minder fester Bestandteil der Interboot.

Und auch in ihrem namensgebenden Kernbereich ist die Messe im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz nach wie vor gut aufgestellt. Dafür sorgen neben deutschen Stamm­ausstellern wie Boote Pfister aus Schwebheim, Europe Marine aus Budenheim, Boots-Center Fröhlich aus Lindau (es feiert heuer 50-jähriges Bestehen) und vielen anderen auch Schweizer Werften und Händler, die sich in Halle B1 unter dem Banner „Suisse@Interboot“ auch 2022 gemeinsam präsentieren.

Die Neuheiten auf der Interboot 2022:

Candela C-8: Mehr als 50 Seemeilen Reichweite mit 24 kn Marschfahrt und 30 kn (55,6 km/h) Topspeed. Rein elektrisch und mit einer Batteriefüllung – versteht sich von selbst.  Carbon, ein revolutionärer, im eigenem Haus entwickelter Pod-Antrieb und ein elektronisch gesteuertes Hydrofoilsystem, das den Reibungswiderstand um 80 Prozent reduziert, machen’s möglich.
Foto: Werft

Weitere spannende Premieren

Eine Premiere besonderer Art: Die Marken Cobalt (CS23 und R30) und Grandezza (25 S, 28, DC und 34 OC) werden auf der Interboot erstmals nicht mehr von der Brunnert-Grimm AG gezeigt, sondern von KIBAG Marina, die durch die Übernahme des seit mehr als 100 Jahren familiengeführten Unternehmens aus Gottlieben zum größten Player des nautischen Gewerbes in der Schweiz avancierte. Yachthafen und Werftbetrieb an der Espenstrasse 9 firmieren seit dem Eigentümerwechsel unter Marina Gottlieben. Damit sind unter dem Dach der KIBAG Holding insgesamt fünf Yachthäfen (drei am Zürichsee, einer am Zugersee, einer am Bodensee) sowie zwei Werften vereint. Stand 100 in der Schweizer Halle B1 wird damit 120 Quadratmeter größer als im Vorjahr. Dort wird auch die Premiere der doppelmotorisierten Finnmaster T9 gefeiert.

W.A.R. Bootsbau & Bootshandel aus Adligenswil bei Luzern kündigt eine schwedische Weltpremiere an: Candela C-8. Darüber hinaus steht die W.A.R. mit den Unterausstellern Portier, Faul und Nasbo sowie den deutschen und österreichischen Importeuren für die vollständige Bandbreite der europäischen Sea-Ray-Range, darunter eine neue Cockpitaufteilung bei der Sun-Sport-Serie. Am Stand von Boesch Motorboote AG wird neben den zwei neuen Modellen – 710 Sunsport und Sunski 625 – eine restaurierte Boesch 650 zu sehen sein.

Nachhaltige Projekte für den Wassersport der Zukunft führt die Interboot in einer „Green Area“ in Halle B3 zusammen. Darunter befinden sich Solarsysteme der Kieler Firma FLIN solar, die sowohl Segelyachten als auch Motorboote autarker machen sollen. Alveus Bootsbau aus Potsdam kommt mit der „d’Ampère“ ans Schwäbische Meer. Ein 6,63 m langer und 2 m breiter Drascombe-Rumpf Baujahr 1992 aus England, den die beiden Bootsbauer Hilmar Dembler-Malik und Fritz Müller – der Bootsname lässt es erahnen – in ein Solarboot umgebaut haben, motorisiert mit einem Torqeedo Cruise 2.0. Mit Elwood Boats und Vendia Woods zeigen auch zwei finnische Firmen die Ergebnisse ihrer Vorstellungen von klimaschonendem Bootsbau.

Umfangreiches Rahmenprogramm

Zur 61. Interboot kehrt nicht nur der Messe-See als Testrevier ins Programm zurück, sondern vor allem der Interboot-Hafen am Bodensee. Nicht zu vergessen die Erlebniswelten in den Hallen: Die Interboot-Surf-Days (stehende Welle) geben ebenso ihr Comeback wie die SUP-Team-Challenge. Wie 2021 mit dabei: Trailertraining (www.interboot.de/trailertraining) und die Interboot Academy mit spannenden Vorträgen, Workshops und Seminaren (www.interboot.de/academy).

Der Delius Klasing Verlag mit den Magazinen BOOTE und YACHT freut sich auf Ihren Besuch im Zentrum der Halle A4, Stand 405.

Trailer-Training auf dem Freigelände der Interboot zwischen den Hallen: Reservierung auf 
der Messewebsite empfiehlt sich, aber spontan geht auch.Foto: Felix Kästle
Trailer-Training auf dem Freigelände der Interboot zwischen den Hallen: Reservierung auf der Messewebsite empfiehlt sich, aber spontan geht auch.

Hallenplan: Wo ist was auf der 61. Interboot?

Foto: Marc Bergmann
  • A3: Segelboote, Segelyachten, Ausrüstung, Verband der Bodenseewerften, Klassenvereinigungen, Vereine
  • A4: IBN-Aktionsfläche, technisches Zubehör, Ausrüstung, Bekleidung, Verlage, Verbände, Behörden, Seglerjugend
  • A5: Board- & Trendsport, SUP-Testbecken, „stehende Welle“, Beach-Kino, Beach-Bar
  • B1: Motorboote, Motoryachten, Suisse@Interboot (Schweiz)
  • B2: Motorboote, Motoryachten, Wakeboardboote, Motoren, Trailer
  • B3: Motorboote, Motoryachten, Schlauchboote, Motoren
  • B5 InterDive, separate Tauch- und Reisemesse vom 22. bis 25. September 2022. Info: https://friedrichshafen.inter-dive.de
  • Foyer West: Maritime Kunst, Maritimes Reisen, Charter- & Törnberatung, Segel- & Reise-Kompetenz-Center
  • Freigelände: Segelboote, Motorboote, Trailer, Trailertraining, Board- & Trendsport-Ausrüstung
  • Messe-See Testrevier: Schnuppersegeln, integratives Mini-12er-Segeln, Kanus, Kajaks, DLRG-Demos, Rettungshunde etc.
  • Messe-Hafen am Bodensee: Testfahrten mit Segel-, Motor- und E-Booten, Oldtimer, Deutsche Jugendmeisterschaft des DMYV im Schlauchbootslalom (17./18.9.) u. a. m.

Komplettes Ausstellerverzeichnis unter www.interboot.de

Interboot: So kommen Sie hin

Interboot-Tickets sind im Onlineshop günstiger als an der Tageskasse: 13 € statt 17 € für die Tageskarte. Und wer sein Onlineticket bis Freitag, 16. September, unter www.interboot.de/besucher/online-tickets kauft, spart noch mal 25 Prozent, wenn er bzw. sie den Gutscheincode IB22SOMMER einlöst. Dann ermäßigt sich das Online-Tagesticket auf 9,75 €.

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