AusrüstungEffiziente Dometic-Kühlboxen schonen den Akku

Michael Rinck

 · 25.04.2025

Die CFX-Serie von Dometic soll durch die Vakuum-Isolierung besonders effizient sein
Dometic stellt die CFX5-Serie vor: elektrische Kühlboxen mit Vakuum-Isolationspaneelen. Diese Geräte bieten hohe Energieeffizienz und Kühlleistung bis zu -22°C in einem kompakten Design.

Dometic hat sein Sortiment an mobilen Kühlboxen um die neue CFX5-Serie erweitert. Dank der Verwendung von Vakuum-Isolationspaneelen (VIP) bieten die Geräte eine bessere Isolierung bei reduziertem Gewicht und Volumen. Nach Angaben des Herstellers erreichen diese Kühlboxen Temperaturen bis zu -22°C und eignen sich somit auch zum Einfrieren von Lebensmitteln.

Das Herzstück der CFX5-Modelle bildet der neue VMSO 3.5 Kompressor. Er passt seine Drehzahl automatisch an und soll so für optimale Kühlleistung bei minimalem Energieverbrauch sorgen. Die Steuerung erfolgt über ein wetterfestes TFT-Display oder per Bluetooth-App. Praktisch für den Bordbetrieb: Ein dreistufiges Batterieschutzsystem verhindert das zu tiefe Entladen der Batterie.

Die Kühlboxen lassen sich mit 12 oder 24 Volt Gleichstrom oder 110 bis 240 Volt Wechselstrom betreiben. Die Innenausstattung umfasst herausnehmbare Trenngitter und eine LED-Beleuchtung. Ein Alarm warnt, wenn der Deckel zu lange offen bleibt.


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Dometic-Kühlboxen in sechs unterschiedlichen Größen erhältlich

Dometic bietet die CFX5-Kühlboxen in sechs Größen von 25 bis 95 Litern an. Die beiden größten Modelle verfügen über getrennt regelbare Kühl- und Gefrierbereiche. Mit Außenmaßen ab 56,9 x 34,2 x 42,0 cm (25-Liter-Version) bis 96,2 x 53,0 x 47,2 cm (95-Liter-Version) passen die Boxen auch in kleinere Segelboote.

Mit Preisen zwischen 749 Euro (25 Liter) und 1.299 Euro (95 Liter) positioniert Dometic die CFX5 im oberen Preisbereich. Zum Vergleich: Einfache 40-Liter-Kompressorkühlboxen sind bereits ab 300 Euro erhältlich. Die hohe Energieeffizienz kann an Bord allerdings ein großer Vorteil sein. Als günstigere Alternative bieten sich passive Kühlboxen mit Kühlakkus an. Sie kosten nur einen Bruchteil, erfordern aber regelmäßiges Kühlen der Akkus.

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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