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Viele Yachteigner entscheiden sich für das klassische Beiboot: ein Schlauchboot mit Rudern, eventuell mit einem kleinen Außenborder. Es ist robust und vertraut, jedoch oft schwer, sperrig und nicht besonders platzsparend. Doch wer im Hafen genauer hinsieht, merkt schnell: Es gibt heute viele clevere Alternativen, die leichter, kompakter oder einfach vielseitiger sind. Und die Anforderungen an ein Beiboot sind so unterschiedlich wie die Crews selbst. Mal geht es nur um den kurzen Landgang vom Ankerplatz, mal um die Versorgung mit Frischware, mal um kleine Erkundungstouren entlang der Küste. Wer viel auf Reisen ist, denkt vielleicht auch über ein Notboot nach, andere suchen ein mobiles Badefloß oder einfach etwas, das im Alltag an Bord möglichst wenig Platz beansprucht.
Klassische Schlauchboote bieten zwar viel Auftrieb und Platz, brauchen aber auch Stauraum, bedeuten Handling und nicht selten eine Halterung am Heck oder auf dem Vorschiff. Wer das nicht hat oder will, greift zunehmend zu flexibleren Lösungen. Leichtgewichte wie aufblasbare Stand-up-Paddle-Boards, kompakte Luftboote oder faltbare Kajaks lassen sich heute erstaunlich klein verpacken, wiegen oft weniger als zehn Kilo und passen locker in die Backskiste. Damit wird das Beiboot nicht nur platzsparend, sondern auch spontan nutzbar – aufpumpen, lospaddeln, fertig.
Viele dieser Alternativen haben überraschend gute Fahreigenschaften und reichen für eine Person. Größere Modelle bieten auch Platz für zwei Personen und leichtes Gepäck an. Und sie haben oft noch einen Zusatznutzen: Sie sind Sportgerät, Freizeitplattform oder einfach nur Spielzeug für große und kleine Kinder zugleich. Anbei geht es längst nicht nur ums Paddeln. Viele Luftboote oder SUPs lassen sich mit Motoren nachrüsten, manche sogar segeln. Und wer regelmäßig auf- und abbaut, wird eine gute Luftpumpe schnell zu schätzen wissen – sei sie elektrisch, mit Akku oder klassisch mit Doppelhub.
Auch Zubehör wie klappbare Sitze, wasserdichte Taschen oder kleine Anker machen aus einer minimalistischen Lösung ein erstaunlich vielseitiges Bordgerät. Natürlich ersetzt kein Leichtboot ein vollwertiges RIB mit Festrumpf, Ladefläche und Sitzplätzen für die ganze Crew. Aber nicht jede Crew braucht das. Wer flexibel denkt und sich auf das Wesentliche konzentriert, findet für viele Zwecke Alternativen, die leichter zu handhaben, günstiger in der Anschaffung und oft sogar vielseitiger im Bordalltag sind. Der Skipper sollte sich also überlegen, wofür er das Beiboot braucht. Will er nicht paddeln und einen Benzin-Außenborder anbringen, dann muss es entweder das Schlauchboot oder ein richtiges Boot sein. Möchte sich die Crew sportlich betätigen, dann vielleicht doch eher das SUP oder das Packraft. Das klassische Dingi bekommt also zunehmend smarte Gesellschaft. Aber auch ältere Ideen wie das Banana-Boot sind bedenkenswerte Alternativen.
Das DinghyGo ist fast ein konventionelles Schlauchboot, bietet aber den Vorteil, dass es gesegelt werden kann. Und das sogar sehr gut: Durch ein Opti-Schwert geht es auch am Wind zügig voran. Der Clou ist, dass das DinghyGo mit Riemen oder Außenborder auch ganz normal als Beiboot zu nutzen ist. Unter Segeln macht es aber richtig Spaß. Es ist in den Varianten Orca 280, 325 und 375 erhältlich. Die Maße beziehen sich auf die Rumpflänge. Die kleinste Variante kommt mit 4,8 Quadratmeter Segelfläche und ist für 3.933 Euro zu haben. Das Orca 375 kostet 5.015 Euro. Mehr Informationen: dinghygo.de
Das Kajak von Tribord (Decathlon-Eigenmarke) kann sehr platzsparend verstaut werden und bietet zwei Personen und reichlich Zuladung Platz. Durch den Hochdruckboden liegt es stabil im Wasser und paddelt sich mühelos. So machen auch kleine Ausflüge durch die Ankerbucht Spaß. Dank dreier Finnen fährt es sehr gut geradeaus und kann auch problemlos nachgeschleppt werden. Der aus PVC gefertigte Zweisitzer ist sehr stabil, das Material widersteht auch Hundekrallen. Maße: 365 mal 103 Zentimeter, Zuladung 195 Kilo. Preis: 299,99 Euro >> hier erhältlich.
Das Kajak kommt in einer großen Rucksack-Tasche, die sich gut eignet, um kürzere Transportwege praktisch und kraftsparend zurückzulegen. Auf längeren Strecken wird das Bündel mit den schmalen, ungepolsterten Schulterriemen jedoch zur Bewährungsprobe für Rücken und Schulter. Mit einem Maß von 94 mal 50 mal 27 Zentimetern lässt sich das eingepackte Boot in den meisten Backskisten gut verstauen. Aufgebaut werden kann das 3,80 Meter lange Seekajak in weniger als zehn Minuten, auch auf dem Vorschiff. Gegebenenfalls muss es dabei ein Stück über die Reling gelegt werden. Man sollte sich dabei gut merken, wie die Gummiwurst zusammengelegt ist, um sie später auch wieder problemlos in den Packsack stauen zu können.
Mit einer optionalen Doppelhub-Handpumpe sind die fünf Luftkammern schnell prall gefüllt, und das Boot erhält eine enorm gute Steifigkeit, was auf die Drop-Stitch-Bauweise zurückzuführen ist, die auch bei aufblasbaren SUPs verwendet wird. Noch den Sitz und die verstellbaren Fußstützen montiert, dann ist das Kajak einsatzbereit.
Ein- und Ausstieg funktionieren am besten über die Badeplattform oder auch über die Badeleiter. Das Fahrverhalten ist recht stabil, und es lässt sich schnell Geschwindigkeit aufbauen. Allerdings besitzt das Kajak weder ein mit den Füßen bedienbares Ruderblatt noch die Möglichkeit, Finnen anzustecken, was den Geradeauslauf, insbesondere bei Wind und Strömung, beziehungsweise Kurven erschwert. Erfahrene Paddler können dieses Manko durch Ankanten ausgleichen, eine Technik, mit der das Boot auf die Seite gekippt wird. Beherrscht man dies, steht dem Fahrspaß nichts entgegen und auch das Anlanden am Strand gelingt problemlos. Die Maximalzuladung des agilen Einsitzers inklusive Fahrer liegt bei 125 Kilogramm. Ausrüstung lässt sich griffbereit vorn unter dem Gepäcknetz und achtern in einem spritzwassergeschützten Staufach mitnehmen. Der Gummiflitzer ist robust verarbeitet. Preis: 690 Euro (ohne Paddel, Pumpe und Spritzdecke). Auch als Zweisitzer (1.240 Euro) >> hier erhältlich.
Stand-up-Paddling ist längst mehr als ein Trend am See – es hat sich als echtes Multitalent auf dem Wasser etabliert. SUP-Boards sind auf maximale Mobilität ausgelegt: aufblasbar, leicht zu transportieren und fix einsatzbereit. Je nach Modell bringen sie zwischen acht und zwölf Kilo auf die Waage und lassen sich auf ein handliches Packmaß schrumpfen, das problemlos in eine Backskiste oder den Rucksack passt. Ideal also für alle, die spontan aufs Wasser wollen. Der Clou: Das SUP ist nicht nur Transportmittel, sondern auch als Sportgerät tauglich und die Fortbewegung macht Spaß.
Es geht auch anders: Packrafts sind ultraleicht, kompakt und überraschend vielseitig. Ursprünglich für Trekkingtouren in abgelegenen Regionen entwickelt, erobern sie zunehmend auch die Bordpraxis von Fahrtenseglern. Das Grundprinzip ist simpel: Ein Packraft ist ein aufblasbares Leichtboot, das sich auf Rucksackgröße zusammenfalten lässt. Ideal also für alle, die wenig Stauraum an Bord haben. Auch der Sportartikelriese Decathlon hat welche im Angebot. Die kleineren Modelle (>> z. B. hier erhältlich) wiegen nur rund zwei Kilogramm und lassen sich in wenigen Minuten aufpumpen. Sie eignen sich gut für kurze Strecken vom Ankerplatz an Land oder kleine Paddelrunden.
Mit schlichter Ausstattung und begrenzter Zuladung sind sie eher für Gelegenheitsnutzer gedacht – praktisch, wenn es nur darum geht, unkompliziert ans Ufer zu kommen. Etwas mehr Komfort bieten größere Modelle mit Spritzdecke, so ist ein geschützter Stauraum vorhanden. Diese Boote bringen um die vier Kilo auf die Waage und sind damit zwar schwerer, aber auch deutlich vielseitiger einsetzbar – etwa für ausgedehnte Küstentouren, Flusswanderungen oder sogar leichtes Wildwasser. Im Bordalltag überzeugen Packrafts vor allem durch ihre Flexibilität: Sie nehmen kaum Platz weg, sind schnell einsatzbereit und nach dem Einsatz ebenso schnell wieder verstaut. Klar – ein Festrumpf-Tender mit Motor ist leistungsfähiger und bietet mehr Komfort bei langen Fahrten oder viel Gepäck. Aber wer eine leichte, mobile Lösung für kurze Wege sucht, findet in einem Packraft eine erstaunlich praktische Option. Selbst bei Fototeams haben sich die kleinen Boote bewährt – etwa als schwimmende Plattform für Aufnahmen auf dem Wasser.
Eine weitere Alternative zum klassischen Schlauchboot ist ein richtiges Boot – ultraleicht, stabil und elegant. Das deutsche Unternehmen ASTender hat sich auf hochwertige Beiboote aus modernen Verbundwerkstoffen wie Kohle- und Glasfaser spezialisiert. Die Boote kombinieren die Robustheit eines Festrumpfs mit dem geringen Gewicht und der einfachen Handhabung, die man sonst eher von Schlauchbooten kennt. Das kleinste Modell misst 2,82 Meter in der Länge und 1,59 Meter in der Breite – ausreichend für bis zu vier Personen oder 365 Kilogramm Zuladung.
Die maximale Motorisierung liegt bei 10 PS. Das größte Modell ist knapp vier Meter lang, 1,83 Meter breit und trägt bis zu sieben Personen oder 550 Kilogramm. Mit bis zu 60 PS Motorleistung sind dann sogar Wassersportaktivitäten wie Wakeboarden oder Wasserski möglich. Allerdings lassen sich die Boote nicht kompakt zusammenlegen – wer einen ASTender mitführen möchte, braucht also eine Heckgarage, Davits oder zumindest ausreichend Platz an Deck. Auf größeren Yachten kein Problem, auf einem Jollenkreuzer wird es eng.
Da die Carbonboote individuell gefertigt werden, bewegen sie sich preislich im oberen Segment dieser Marktübersicht. Dafür lassen sie sich in Design und Ausstattung fast vollständig personalisieren – von der Farbe über das Layout bis zu Ausstattungsdetails, passend zur Yacht. Fazit: Ein hochwertiges und vollwertiges Beiboot.
Schlauchboote sind seit jeher die Klassiker unter den kleinen Wasserfahrzeugen und gehören auf vielen Yachten einfach dazu. Ihre aufblasbaren Luftkammern machen sie leicht, kompakt und praktisch unsinkbar – perfekte Eigenschaften für den schnellen Landgang oder als flexible Transportlösung an Bord. Doch nicht alle Schlauchboote sind gleich, vor allem der Boden macht einen großen Unterschied, wenn es um Fahrverhalten, Stabilität und Einsatzmöglichkeiten geht. Neben dem Boden ist auch das Material der Luftkammern wichtig: PVC ist günstig und leicht, während hochwertigeres Hypalon oder Neopren besser gegen UV-Strahlen, Abrieb und Chemikalien schützt und länger hält.
Das EZ-Raft-Beiboot kombiniert minimalen Stauraumbedarf mit schneller Einsatzbereitschaft. Dazu hat der Hersteller statt auf PVC oder Hypalon auf Dacrongewebe gesetzt. Es dient als Ummantelung der aus dünnem Kunststoff bestehenden Auftriebskörper. Zudem ist der Spiegel kleiner und leichter. Vorteile: 11 Kilogramm Gewicht statt durchschnittlich 24 Kilo bei vergleichbar großen Schlauchbooten. Aber das Design hatte auch Nachteile: Die Konstruktion sah keine Plicht vor, gesessen wurde einfach oben auf dem mittleren Tube. Außerdem hielt der kleine Spiegel keinen schweren Außenborder. Der Viertakter mit fünf PS brachte die Konstruktion an ihre Grenzen. Mit einem leichten E-Antrieb klappte es aber.
Jetzt hat der Hersteller mit den Q-Modellen ein völlig neues Design im Angebot, das weiterhin extrem leicht sein soll und ein kleines Packmaß aufweist. Die Dingis haben nun eine Plicht, fast wie bei herkömmlichen Beibooten. Das wird mit einem zusätzlichen Tube erreicht: Zwischen den großen äußeren Luftkammern sind nun zwei kleinere, die den Boden bilden und Platz für Zuladung schaffen. Auch der Spiegel hat mehr Platz und kann so eventuell auch mehr Drehmoment von kräftigeren Antrieben vertragen. Laut Hersteller dürfen die jetzt 30 statt 20 Kilogramm wiegen. Die Q-Modelle des EZ-Raft sind in fünf Größen von 2,40 bis 3,60 Meter Länge erhältlich. Der Preis startet bei 1.090 Euro für die kleinste Variante. Zum Vergleich: Das von uns getestete T250 kostet 890 Euro. Das heißt, für 200 Euro mehr gibt es nun das neue Design mit mehr Stauraum.
Grabner aus Österreich bietet ein großes Sortiment an aufblasbaren Beibooten. Der Happy Cat hat eine große Fangemeinde und taugt als Fungerät sowie als Dingi. Hier steht der Segelspaß im Vordergrund. Viele zusätzliche Ausrüstungsteile machen ihn obendrein zur vielseitigen Plattform für Transport, Entspannung und Spaß auf dem Wasser.
Durch die aufblasbaren Rümpfe lässt sich der Cat recht platzsparend packen. So findet er auf größeren Booten sicher seinen Platz. Aus zwei 185 mal 30 mal 30 Zentimeter messenden Taschen mit jeweils knapp 30 Kilogramm Gewicht wird in wenigen Minuten ein Strandcat. Die Schwimmer sind mit Wavepiercer-Bug gestaltet. Der Happy Cat ist in den vier Varianten Neo, Evolution, Hurricane und Star Carbon erhältlich. Die neue Version hat ebenfalls aufblasbare Rümpfe, jedoch besteht die Konstruktion dazwischen aus Kohlefaser statt aus Aluminium. Das soll nicht nur der Segelperformance zugutekommen, sondern macht auch das Wassern oder Aufrichten nach einer Kenterung leichter. Diese Vorteile sind aber nur interessant, wenn das Boot gesegelt werden soll.
Der Happy Cat lässt sich auch ohne Segel und stattdessen mit Bimini ordern. Angetrieben mit einem Außenborder bietet er dann reichlich Raum unter dem Sonnensegel. Der Kat bietet genug Platz für bis zu vier Segler, kann aber auch einhand einfach gefahren werden. Zusätzlich gibt es klappbare Räder, die das Slippen erleichtern. So wird der Happy Cat zum Transportmittel, das aber auch das Potenzial für kleine Touren durch die Bucht bietet. Die Preise reichen von 7.990 für den Neo bis zu 16.990 Euro für die Kohlefaser-Variante.
Decathlon hat die schwimmende Hängematte von Hana-Outdoors im Sortiment. Der kreisförmige Schwimmkörper mit 250 Zentimetern Durchmesser trägt bis zu sechs Personen, die dank des mittigen Netzes im Wasser sitzen. Der Partypool lässt sich in wenigen Minuten aufblasen. Der Schwimmring besteht aus 0,7 Millimeter starkem PVC mit thermogeschweißten Nähten für erhöhte Widerstandsfähigkeit. Das zentrale Netz aus Nylon spannt sich straff zwischen den Luftkammern und bietet eine stabile Liegefläche. Zwei D-Ringe ermöglichen die Befestigung an Booten oder Stegen, während zwei Tragegriffe den Transport erleichtern. Das zentrale Netz erlaubt eine angenehme Abkühlung, ohne komplett ins Wasser einzutauchen. Preis: 250 Euro >> hier erhältlich.
SUP-Fahren macht Spaß – aber stundenlanges Stehen kann ganz schön in die Beine gehen. Wer’s gemütlicher mag, rüstet sein Board mit einem klappbaren Sitz nach. Die Sitze mit Rückenlehne werden einfach über Schlaufen oder Clips auf dem Deck befestigt und machen aus dem Stehbrett im Handumdrehen ein Sit-on-Top-Kajak. Einige Modelle bringen sogar Extras mit wie kleine Taschen, Halterungen oder Trinkflaschenhalter.
Ohne Luft geht nix – egal ob Packraft, SUP oder Schlauchboot: Die passende Pumpe gehört immer mit an Bord. Wer Platz sparen will, greift zur klassischen Doppelhub-Handpumpe. Die sind kompakt, robust und bringen mit ein paar kräftigen Zügen erstaunlich schnell Volumen ins Boot. Für kleinere Boote oder gelegentliche Einsätze reicht das völlig. Komfortabler wird’s mit elektrischen Luftpumpen. Sie übernehmen die Arbeit per Knopfdruck und blasen SUPs oder Beiboote in wenigen Minuten auf den gewünschten Druck – oft sogar mit Abschaltautomatik. Sie lassen sich direkt an der Bordbatterie oder am 12-Volt-Anschluss betreiben.
Der Temo 450 ist ein kompakter, leichter Elektro-Außenborder mit 450 Watt Leistung, der vor allem für kleine Schlauchboote, Packrafts und SUPs konzipiert ist. Mit einem Gewicht von rund 5 Kilogramm lässt er sich einfach montieren und transportieren. Der Motor bringt Geschwindigkeiten von etwa 3 Knoten und bietet eine Betriebsdauer von rund 60 bis 80 Minuten.
Natürlich gibt es auch für SUPs inzwischen Elektromotoren. Einige lassen sich einfach in die Finnenaufnahme am Heck stecken und werden per Fernbedienung gesteuert – etwa der SUP-Glider-Antrieb. Darüber hinaus sind auch spezielle Boards mit integrierter Motorlösung erhältlich. Ein gutes Beispiel ist das SipaBoard, bei dem der elektrische Jet-Antrieb direkt im Board verbaut ist.
Ein gutes Paddel wird oft unterschätzt, dabei hat es enormen Einfluss auf Komfort, Effizienz und Spaß auf dem Wasser. Entscheidend ist vor allem die richtige Länge – die variiert je nach Einsatzzweck. Beim Stand-up-Paddling sollte das Paddel etwa 15 bis 20 Zentimeter über der eigenen Körpergröße liegen. Beim Kajak- oder Packraftpaddeln spielen neben der Körpergröße auch Sitzhöhe und Bootsbreite eine Rolle. Faustregel: Je breiter das Boot, desto länger sollte das Doppelpaddel sein, etwa im Bereich von 220 bis 240 Zentimetern.
Kajaksegel sind eine clevere Ergänzung für alle, die auf längeren Touren unterwegs sind und den Wind nutzen wollen. Besonders beliebt sind sogenannte Pop-up-Segel – runde, zusammenfaltbare Modelle, die sich bei Rückenwind schnell aufspannen lassen. Sie wiegen fast nichts, brauchen keine feste Montage und lassen sich leicht per Hand oder Steuerleine kontrollieren.

Redakteur Test & Technik