Letech MarineScheinwerferbügel und Radarmast vom Offroad-Spezialisten

Jan-Ole Puls

 · 27.05.2026

Die Targa 32 mit den Anbauteilen.
Foto: Letech
Letech Marine erweitert sein Angebot um drei Zubehörkomponenten für den maritimen Einsatz. Die Scheinwerferbügel S1 und SF2 sowie der Radarmast R2 sind ab sofort in elektropolierter und pulverbeschichteter Ausführung erhältlich. Das Unternehmen nutzt seine Erfahrung aus dem Offroad-Fahrzeugbau für den Einstieg in die Marinesparte.

Themen in diesem Artikel

Letech Marine ist der neue Geschäftsbereich der Letech GmbH & Co. KG aus Welzheim. Das Unternehmen überträgt seine Expertise aus der Konstruktion von Offroad-Fahrzeugen und Expeditionsausrüstung auf den maritimen Sektor. Die ersten drei Produkte richten sich an Bootsbesitzer, die bei Dunkelheit oder schwierigen Bedingungen zusätzliche Beleuchtung und Radarausrüstung benötigen. Alle Komponenten werden nach ISO 9001:2015 in Deutschland gefertigt.

Scheinwerferbügel S1 mit vier LED-Rundscheinwerfern

Der Scheinwerferbügel S1 ist mit vier LED-Rundscheinwerfern ausgestattet, die zusammen 22.840 Lumen Lichtstrom erzeugen. Diese Leuchtkraft soll ausreichen, um das Fahrwasser auch bei Nachtfahrten ausreichend auszuleuchten. Der Bügel misst 1.060 Millimeter in der Breite, 245 Millimeter in der Höhe und 413 Millimeter in der Länge. Das Modell ist wahlweise elektropoliert (Artikelnummer 13291) oder pulverbeschichtet (Artikelnummer 13292) verfügbar. Im Lieferumfang enthalten ist eine Power Control Unit (PCU), mit der sich drei vorprogrammierte Leuchtmodi einstellen lassen.

Die Letech PCU ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Beleuchtungssituationen. Im ersten Modus leuchten zwei Scheinwerfer mit 11.420 Lumen, im zweiten Modus alle vier mit voller Leistung von 22.840 Lumen. Der dritte Modus aktiviert nur das Positionslicht. Das Gehäuse der Steuereinheit besteht aus eloxiertem Aluminium mit eingelaserten Letech-Logo. Die PCU ist auch einzeln unter der Artikelnummer 10361 erhältlich.

Scheinwerferbügel SF2 für größere Boote

Der Scheinwerferbügel SF2 bietet mit sechs LED-Scheinwerfern eine Gesamtleuchtkraft von 34.260 Lumen. Die Konstruktion soll laut Hersteller auch bei rauer See einen sicheren Halt der Scheinwerfer gewährleisten. Mit 1.667 Millimeter Breite, 662 Millimeter Höhe und 398 Millimeter Länge fällt das Modell deutlich größer aus als der S1. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, eine Nachtsichtkamera zu montieren, die sich in das Design integrieren lässt. Auch dieses Modell gibt es elektropoliert (Artikelnummer 13420) oder pulverbeschichtet (Artikelnummer 13421).

Radarmast R2 für Radaranlagen und Antennen

Der Radarmast R2 dient zur Befestigung von Radaranlagen, Antennen und weiteren nautischen Komponenten. Die Konstruktion setzt auf eine niedrige Bauweise bei gleichzeitig robuster Ausführung. Der Mast misst 2.246 Millimeter in der Breite, 1.624 Millimeter in der Höhe und 2.494 Millimeter in der Länge. Die flache Bauform soll laut Hersteller zu einer sportlichen Optik des Schiffes beitragen. Wie die Scheinwerferbügel ist auch der Radarmast in elektropolierter (Artikelnummer 13426) und pulverbeschichteter Version (Artikelnummer 13425) verfügbar.

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Material und Verarbeitung

Alle drei Produkte bestehen aus Marine-Aluminium, das sich durch Korrosionsbeständigkeit im Salzwasserbereich auszeichnet. Die elektropolierte Ausführung bietet eine glänzende Oberfläche, während die pulverbeschichtete Variante zusätzlichen Schutz gegen mechanische Einwirkungen bieten soll. Die Fertigung erfolgt vollständig am Standort Welzheim in Baden-Württemberg.

Technische Daten:

Scheinwerferbügel S1:

  • Breite: 1.060 mm
  • Höhe: 245 mm
  • Länge: 413 mm
  • Leuchtkraft: 22.840 Lumen
  • Anzahl LED-Scheinwerfer: 4
  • Leuchtmodi: 3 (11.420 Lm / 22.840 Lm / Positionslicht)

Scheinwerferbügel SF2:

  • Breite: 1.667 mm
  • Höhe: 662 mm
  • Länge: 398 mm
  • Leuchtkraft: 34.260 Lumen
  • Anzahl LED-Scheinwerfer: 6
  • Nachtsichtkamera-Montage: möglich

Radarmast R2:

  • Breite: 2.246 mm
  • Höhe: 1.624 mm
  • Länge: 2.494 mm

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Jan-Ole Puls

Jan-Ole Puls

Redakteur Test & Technik

Ole Puls wuchs auf Jollen und Dickschiffen auf und kam so früh mit dem Segeln in Berührung. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Bootsbauer im Bereich Hightech-Kohlefaserbau. Seit 2022 ist er im Ressort Test & Technik tätig. Zu seinen Aufgaben zählen Bootstests von Motorbooten aller Art sowie praxisnahe Technikthemen. Die Sommer verbringt er auf dem Wasser und meist auf der Ostsee oder Schlei.

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