Letech Marine ist der neue Geschäftsbereich der Letech GmbH & Co. KG aus Welzheim. Das Unternehmen überträgt seine Expertise aus der Konstruktion von Offroad-Fahrzeugen und Expeditionsausrüstung auf den maritimen Sektor. Die ersten drei Produkte richten sich an Bootsbesitzer, die bei Dunkelheit oder schwierigen Bedingungen zusätzliche Beleuchtung und Radarausrüstung benötigen. Alle Komponenten werden nach ISO 9001:2015 in Deutschland gefertigt.
Der Scheinwerferbügel S1 ist mit vier LED-Rundscheinwerfern ausgestattet, die zusammen 22.840 Lumen Lichtstrom erzeugen. Diese Leuchtkraft soll ausreichen, um das Fahrwasser auch bei Nachtfahrten ausreichend auszuleuchten. Der Bügel misst 1.060 Millimeter in der Breite, 245 Millimeter in der Höhe und 413 Millimeter in der Länge. Das Modell ist wahlweise elektropoliert (Artikelnummer 13291) oder pulverbeschichtet (Artikelnummer 13292) verfügbar. Im Lieferumfang enthalten ist eine Power Control Unit (PCU), mit der sich drei vorprogrammierte Leuchtmodi einstellen lassen.
Die Letech PCU ermöglicht den schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Beleuchtungssituationen. Im ersten Modus leuchten zwei Scheinwerfer mit 11.420 Lumen, im zweiten Modus alle vier mit voller Leistung von 22.840 Lumen. Der dritte Modus aktiviert nur das Positionslicht. Das Gehäuse der Steuereinheit besteht aus eloxiertem Aluminium mit eingelaserten Letech-Logo. Die PCU ist auch einzeln unter der Artikelnummer 10361 erhältlich.
Der Scheinwerferbügel SF2 bietet mit sechs LED-Scheinwerfern eine Gesamtleuchtkraft von 34.260 Lumen. Die Konstruktion soll laut Hersteller auch bei rauer See einen sicheren Halt der Scheinwerfer gewährleisten. Mit 1.667 Millimeter Breite, 662 Millimeter Höhe und 398 Millimeter Länge fällt das Modell deutlich größer aus als der S1. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, eine Nachtsichtkamera zu montieren, die sich in das Design integrieren lässt. Auch dieses Modell gibt es elektropoliert (Artikelnummer 13420) oder pulverbeschichtet (Artikelnummer 13421).
Der Radarmast R2 dient zur Befestigung von Radaranlagen, Antennen und weiteren nautischen Komponenten. Die Konstruktion setzt auf eine niedrige Bauweise bei gleichzeitig robuster Ausführung. Der Mast misst 2.246 Millimeter in der Breite, 1.624 Millimeter in der Höhe und 2.494 Millimeter in der Länge. Die flache Bauform soll laut Hersteller zu einer sportlichen Optik des Schiffes beitragen. Wie die Scheinwerferbügel ist auch der Radarmast in elektropolierter (Artikelnummer 13426) und pulverbeschichteter Version (Artikelnummer 13425) verfügbar.
Alle drei Produkte bestehen aus Marine-Aluminium, das sich durch Korrosionsbeständigkeit im Salzwasserbereich auszeichnet. Die elektropolierte Ausführung bietet eine glänzende Oberfläche, während die pulverbeschichtete Variante zusätzlichen Schutz gegen mechanische Einwirkungen bieten soll. Die Fertigung erfolgt vollständig am Standort Welzheim in Baden-Württemberg.
Scheinwerferbügel S1:
Scheinwerferbügel SF2:
Radarmast R2:

Redakteur Test & Technik