Taschenlampe Olight ArkProDurchblick im Dunkeln

Michael Rinck

 · 25.09.2026

Die Taschenlampe von Olight ist super kompakt.
Die Olight ArkPro kombiniert ein super kompaktes Format mit mehreren Lichtmodi. Mit bis zu 1.500 Lumen, 2.000-mAh-Akku und IPX7-Schutz bietet sie sich als schnell greifbare Lichtreserve für den Bordalltag an.

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Eine helle Taschenlampe gehört an Bord nicht nur in die Notausrüstung. Besonders praktisch sind Modelle, die wenig Platz beanspruchen und dennoch genug Licht für die vielen kurzen Handgriffe im Hafen, beim Ankern oder unter Deck liefern. Die Olight ArkPro setzt genau dort an: Sie ist flach gebaut, lässt sich in einer Ölzeug- oder Hosentasche verstauen und vereint mehrere Lichtarten in einem Gerät.

Licht für die kleinen Arbeiten

Nach Angaben des Herstellers liefert das Flutlicht maximal 1.500 Lumen. Das breite Licht kann beim Blick in eine tiefe Backskiste helfen, beim Sortieren von Leinen im Cockpit oder beim Prüfen von Beschlägen nach dem Anlegen. Gerade wenn die feste Beleuchtung an Bord nicht bis in jeden Stauraum reicht, spart eine handliche Lampe Wege und Suchzeit.

Der Spot erreicht 800 Lumen und soll bis 205 Meter weit reichen. Damit lässt sich etwa ein Liegeplatzpfahl, eine Mooringleine oder eine Markierung am Ufer gezielter anleuchten als mit einem breiten Lichtkegel. Die ArkPro passt so gut zwischen Kopflampe und großem Handscheinwerfer für den Bordeinsatz: Sie ist sofort zur Hand, ohne dass dafür ein großes Gerät aus der Backskiste geholt werden muss.

Schnell nachladen, auch unterwegs

Der integrierte Akku hat 2.000 Milliamperestunden Kapazität. Geladen wird laut Olight-Produktseite per USB-C oder magnetischem Ladeanschluss. Das erleichtert den Einsatz auf Törn, weil ein vorhandenes USB-Netzteil, eine Powerbank oder die Bordversorgung genügen kann. Olight nennt außerdem die Schutzklasse IPX7. Für Spritzwasser, Regen oder eine nasse Cockpittasche bietet das eine wichtige Reserve. Nach Kontakt mit Salzwasser sollte die Lampe dennoch abgespült und getrocknet werden.

UV-Licht und Laser als Zusatz

UV-Licht kann Flecken, Markierungen oder fluoreszierende Kennzeichnungen sichtbar machen. Der grüne Laser ist ein Zeiger, etwa für eine kurze Einweisung im Hafen oder um an Land auf ein Detail zu deuten. Das zugehörige Handbuch führt ihn als Laser der Klasse 1. Der Strahl gehört dennoch weder in Augen noch in Richtung anderer Boote oder Luftfahrzeuge.

Für Nachtfahrten ist eine gezielte, möglichst schwache Beleuchtung entscheidend, damit die Dunkeladaption erhalten bleibt. Für die alltäglichen Arbeiten an Bord kann die ArkPro dagegen eine nützliche Ergänzung sein: klein genug, um wirklich mitgenommen zu werden, und hell genug, um nicht nur im Notfall weiterzuhelfen. Die Licht-Lösungen aus der Bordpraxis zeigen, wie vielfältig zusätzlicher Lichtbedarf auf einer Yacht sein kann. Die Olight ArkPro ist in mehreren Farben für 160 Euro erhältlich.

Wo bewahren Sie die Taschenlampe an Bord so auf, dass sie bei Dunkelheit tatsächlich sofort griffbereit ist?

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Michael Rinck

Michael Rinck

Redakteur Test & Technik

Michael Rinck war das Kind, das nach der Schule direkt aufs Wasser wollte – Segeltraining, Regatten, Hauptsache nass. Diese Vorliebe machte er zum Beruf: Erst als Segellehrer auf der Alster (während des Studiums), dann ab 2014 in der YACHT-Redaktion. Dort hat er im Bereich Test & Technik seine Berufung gefunden: Segelboote und Sicherheitsequipment testen. Was besonders bei Rettungswesten und MOB-Systemen bedeutet, dass er mehr Arbeitsstunden im Wasser treibend verbringt als die meisten Menschen im Büro sitzend. Höhepunkt: eine ganze Nacht in der Rettungsinsel auf der Ostsee. Seine Familie hat inzwischen durchgesetzt, dass Urlaubstörns auf der eigenen Fahrtenyacht deutlich trockener ablaufen.

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