AusrüstungAlles im Blick - neue Produkte für die Kontrolle an Bord

Jan-Ole Puls

 · 20.09.2023

Das sehr kleine Gerät kann unkompliziert an ...
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Trackingsysteme arbeiten inzwischen nahezu autark und ermöglichen die Ortung gestohlener Boote. Wir stellen Produkte aus dem Segment vor. Außerdem gibt es weitere hilfreiche Produkte für die Kontrolle an Bord

In diesem Artikel:


Trackingsystem von Davanci Connect Premium Tracker

Trackingsystem von Davanci Connect Premium TrackerFoto: HerstellerTrackingsystem von Davanci Connect Premium Tracker

Der Davanci Connect Premium Tracker ist ein kompaktes Gerät, das in jedes Fahrzeug integriert werden kann, um es vor Diebstahl zu schützen. An das Bordnetz des Fahrzeugs angeschlossen, lädt sich der Tracker selbstständig auf und sendet eine Benachrichtigung an das verbundene Smartphone, sobald er von der Stromversorgung getrennt wird. Der eingebaute Akku hält bei ständiger Ortung 10 Stunden, bei gelegentlicher Nutzung bis zu einem halben Jahr. Der Tracker verfügt unter anderem über eine integrierte SIM-Karte. Diese ermöglicht es, online zu bleiben und Echtzeitinformationen über den Standort des Fahrzeugs zu senden. Mit der dazugehörigen App kann der Nutzer jederzeit den Standort seines Fahrzeugs überprüfen und das virtuelle Schloss und damit die Alarmanlage scharf schalten. Beim Bewegen des Fahrzeugs bekommt der Besitzer dann Nachrichten auf das Smartphone. Darüber hinaus bietet es einen kostenlosen Diebstahlschutz. Im Falle eines Diebstahls kann sich der Nutzer selbst bei dem Diebstahlservice melden oder die Hotline ruft ihn an. Diese schickt dann ein PDF mit allen relevanten Bootsdaten, die die Polizei benötigt und kann eine Anzeige aufgeben. Der Support kümmert sich dann um die Kommunikation mit der Polizei und die Nachverfolgung. Neben der Ortung zeichnet der Davanci-Tracker auch Fahrten auf und speichert sie in der App. So können diese nachvollzogen und dokumentiert werden. Der Tracker kostet 225 Euro. Für die SIM-Karte fallen keine monatlichen Kosten an. Die Nutzungsdauer beträgt drei Jahre.


Nereide 3 von Simarine

Digitales Schaltpaneel: Nereide 3 von SimarineFoto: HerstellerDigitales Schaltpaneel: Nereide 3 von Simarine

Das Nereide 3 von Simarine ist ein digitales Schaltpaneel mit großem Display. So können Schalter individuell belegt werden, die Bezeichnung erscheint neben dem Schalter im Display. Mit einer 12-Volt-Einheit können 31 Verbraucher angeschlossen werden. Es lassen sich aber auch mehrere Einheiten kombinieren. Per Schnittstelle zu Sentinel Marine können die Funktionen auch remote geschaltet werden.

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Wie viel Treibstoff genau der Motor verbraucht, sieht der Skipper häufig erst beim Volltanken. Airmar hat einen Durchflussmesser entwickelt, der sich einfach in die Diesel­leitung einsetzen lässt und die Verbrauchsdaten über das NMEA-2000-Datennetzwerk an den Plotter sendet. Er eignet sich jedoch nur für größere Motoren mit einem Verbrauch von mindestens 8 Litern pro Stunde.


Victron Orion-Tr Smart

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Um eine Batterie mit einer anderen zu laden, braucht man sogenannte B2B-Lader. Das Victron-Gerät kann über ­Bluetooth­ überwacht und programmiert werden. Im 12-Volt-Bereich sind zwei Modelle mit 18-A- und 30-A-Ladestrom erhältlich, es ist jedoch möglich, mehrere Geräte parallel zu schalten, um die Gesamtleistung zu erhöhen. Preis für das 30-A-Modell: ca. 260 Euro.


Raymarine führt Glass-Bridge-Kartenplotter ein

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Raymarine, ein führender Hersteller von Marine­elektronik, hat die Einführung der Axiom 2-XL-­Serie bekannt gegeben. Diese Glass-Bridge-Kartenplotter wurden speziell für große Yachten und integrierte Steuerstandlösungen entwickelt und stellen die nächste Generation der preisgekrönten Axiom-Familie dar. Der Axiom2 XL bietet das größte und leistungsstärkste Navigationsdisplay der Axiom-­Serie und zeichnet sich durch seine Leistungsfähigkeit und die Benutzerfreundlichkeit des Raymarine-­LightHouse-Betriebssystems aus. Die Axiom2-­XL-Displays sind in vier Größen erhältlich: 16, 19, 22 und 24 Zoll. Jedes Display ist mit der exklusiven HydroToughTM-Nano­beschichtung ausgestattet, die Wasser und Öl abweist und eine zuverlässige Touchscreen-Bedienung auch unter schwierigsten Bedingungen ermöglichen soll. Die Displays sind mit einem neuen Sechs-Kern-Prozessor ausgestattet, der die Darstellungsgeschwindigkeit von Navigationskarten um 30 Prozent erhöht. Die Axiom2-XL-Serie ist über das weltweite Händlernetz von Raymarine erhältlich. Preis ab 8300 Euro.


Torqeedo Deep Blue Batterie 80

Ökologisch besser: Lithium-Eisen­phosphat-BatterieFoto: HerstellerÖkologisch besser: Lithium-Eisen­phosphat-Batterie

Torqeedo Deep Blue Batterie 80 Die Torqeedo GmbH hat eine neue Batterieoption für ihre leistungsstarken Elektro­antriebe der Deep-Blue-Serie angekündigt: die Deep Blue Batterie 80. Die neue Batterie nutzt die Lithium-Eisenphosphat (LFP) und bietet mit 80 kWh eine doppelt so hohe Energiespeicherkapazität wie die Vorgängergeneration. LFP-Batterien werden aus reichlich vorhandenen Rohstoffen hergestellt, wodurch die hohen Kosten sowie die ethischen und ökologischen Probleme, die mit dem Abbau kritischer Metalle verbunden sind, weitgehend vermieden werden. Die Cell-to-Pack-Architektur der neuen Batterie ist ein fortschrittlicher Ansatz für die Batteriemontage, bei dem einzelne Batteriezellen ohne Zwischenmodule oder -komponenten direkt in ein Pack integriert werden. Diese Konstruktion gleicht die geringere Energiedichte von LFP-Batterien aus und ermöglicht eine kompaktere Grundfläche, die in vielen Booten einfacher zu installieren ist. Die hohe volumetrische Energiedichte (278 Wh/l) ist besonders wichtig für größere und schwerere Verdrängerschiffe wie Fahrtenyachten und Handelsschiffe. Die neue Deep Blue ­Batterie 80 wird mit einer zehnjährigen Kapazitätsgarantie für den Freizeit- und kommerziellen Einsatz geliefert. Die erwartete Lebensdauer liegt laut Hersteller bei etwa 4000 Zyklen. Optional ist eine Kühlung oder ein Schockschutz erhältlich.


Mercury Avator 7.5e

Moderne Technik, cooles Design: E-Außenborder AvatorFoto: HerstellerModerne Technik, cooles Design: E-Außenborder Avator

Der lang erwartete Mercury Avator 7.5e ist ab sofort bei autorisierten Mercury-Händlern in Deutschland erhältlich. Der Avator ist der erste einer Reihe von Elektro-Außenbordern, die Mercury in diesem Jahr auf den Markt bringen wird, und zeigt das Engagement des Unternehmens im Bereich der Elektroantriebe. Mit einer Leistung von 750 W an der Propellerwelle soll der 7.5e ähnliche Geschwindigkeiten und Beschleunigungswerte erreichen wie ein herkömmlicher Mercury-FourStroke-Außenborder mit 3,5 PS. Der Elektroantrieb ist sowohl mit Pinne als auch mit Fernbedienung erhältlich und eignet sich ideal für kleinere Boote wie Beiboote, Schlauchboote oder Kajaks. Der Avator 7.5e bietet sauberen und leisen Vortrieb sowie innovative Funktionen für unbeschwerten Fahrspaß auf dem Wasser. Wechselbatterien, ein Schnellanschlusssystem und simple Bedienelemente sorgen für einfache Handhabung und Komfort. Ein Farbdisplay zeigt den Ladezustand und die Reichweite an. Der 1-kWh-Lithium-Ionen-Akku wurde speziell für den Einsatz auf See entwickelt und soll besonders sicher, zuverlässig und wasserdicht nach IP67 sein. Darüber hinaus ist der Elektro-Außenborder das erste Antriebssystem von Mercury, das mit der neuen Mercury-Marine-App kompatibel ist. Die App bietet verschiedene Funktionen wie eine GPS-Karte zur Tourenplanung, eine grafische Reichweitenschätzung, Geschwindigkeit, Batteriestatus und die Betriebsstunden des Außenborders. Der Preis beträgt für einen Kurzschaftmotor mit Pinne 3560,48 Euro.


Batterieanzeige fürs Bordnetz

Klassische Spannungsmessung per Voltmeter ist nur bedingt tauglich für den Abruf der Daten
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Den Ladezustand seiner Bordbatterien zu kennen ist wichtig. Leider ist die klassische Spannungsmessung per Voltmeter dazu nur bedingt tauglich. Deutlich besser sind Geräte wie das Batteriekontrollsystem BM100 von Digital Yacht. Das Herzstück des Systems ist der SmartShunt, der Batteriespannung und -strom misst. Aus diesen Messungen berechnet er auf intelligente Weise den Ladezustand der Batterie und die verbleibende Zeit bis zur Entladung. Außerdem zeichnet er historische Daten auf, wie die tiefste Entladung und den durchschnittlichen Entladestrom sowie die Anzahl der Lade- und Entladezyklen. SmartShunt kann auch die Spannung einer zweiten Batterie überwachen, die normalerweise für das Starten des Motors verwendet wird.

Das System enthält darüber hinaus eine NMEA-2000-Schnittstelle, damit die Daten auch auf anderen Geräten wie beispielsweise dem Kartenplotter angezeigt werden können. MFDs von führenden Elektronikherstellern wie Navico, Garmin, Raymarine und Furuno ermöglichen die Anzeige von elektrischen Batteriedaten über ihre NMEA-2000-Schnittstelle. Alarme und Warnungen für Batteriespannung und niedrige Batteriekapazität können ebenfalls aktiviert werden. Das BM100 verfügt außerdem über Bluetooth-Konnektivität, sodass Ihr Smartphone oder Tablet Strom, Spannung, Kapazität, historische Daten, Ladezustandsinformationen und die verbleibende Zeit auf Basis der verbleibenden Batteriekapazität anzeigen kann. Das BM100-System kostet 345 Euro.


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