Mit zunehmender Komplexität moderner Boote wächst auch das Risiko von Beeinträchtigungen zwischen wichtigen Systemen an Bord. Das neue VIM begegnet dieser Herausforderung, indem es Mercury-Antriebssysteme mit einer integrierten Logikeinheit sowie mit Sensoren oder digitalen Schalttechnologien verbindet – und so potenziell schädliche Wechselwirkungen verhindert, bevor sie auftreten.
Mithilfe von Sensoren, die im gesamten Boot angebracht sind, überwacht das System den Status aller angeschlossenen Komponenten und kann ausgewählte Antriebsfunktionen automatisch deaktivieren, wenn eine Bedingung zu Schäden führen könnte. Ein praktisches Beispiel: Bleibt eine Badeplattform ausgefahren, sperrt VIM automatisch die Motortrimmung – und gibt sie erst wieder frei, wenn die Plattform sicher eingefahren ist.
„Mit dem Vessel Interface Module werden Mercury-Antriebssysteme zu einem aktiven Bestandteil des Bootsschutzes", erklärt Will Nicklas, Senior Category Manager Controls and Rigging bei Mercury Marine. „Es trägt dazu bei, die Ausrüstung an Bord zu schützen und Bootsfahrern zugleich ein nahtloses Erlebnis zu bieten."
Das VIM unterstützt eine breite Palette von Sensoren, lässt sich in führende digitale Schaltplattformen integrieren und gibt akustische Warnsignale aus. Über Mercury SmartCraft Connect werden zudem klare Bildschirmmeldungen ausgegeben. Typische Anwendungsbereiche sind Badeplattformen, Leitern, Trollingmotoren, Ankerwinden und Wasserskimasten.
Die Auslieferung des Vessel Interface Module soll voraussichtlich noch vor Ende 2026 beginnen.
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