Da der Dockmate-Empfänger bereits die Steuerung von Motoren und Bugstrahlrudern durch seine bestehenden Integrationen übernimmt, benötigt das DPS V2 weniger Hardware, um dieselben Ergebnisse wie wesentlich teurere Nachrüstsysteme für dynamische Positionierung zu erzielen (DPS V2 ist vollständig in den Empfänger integriert).
„Als wir DPS vor einem Jahr auf den Markt gebracht haben, wussten wir, dass wir eine Funktion geschaffen hatten, die weltweit bei Bootsfahrern stark nachgefragt wird,“ sagt Dirk Illegems, Präsident von Dockmate.
Das neue V2 verfügt über zwei Betriebsmodi: Ozean- und Präzisionsmodus. Im ersten Modus verwendet DPS nur die Motoren, um das Boot an seiner Zielposition zu halten. Bei Booten mit nur einem Motor verwendet DPS den Motor sowie Bug- und Heckstrahlruder, um die Position zu halten. Das vereinfacht das Anlegen mit kleiner Crew und erlaubt dem Rudergänger seine Position zu verlassen um Festmacherleinen und Fender vorzubereiten.
Im Präzisionsmodus nutzt DPS sowohl die Motoren als auch die proportionalen Bug- und Heckstrahlruder zusammen, um die Position des Schiffs genau zu halten und eine präzise Ausrichtung beizubehalten. Falls noch nicht kompatibel, kann jeder Dockmate-Empfänger der Version G+ mit einem laut Hersteller kleinem Hardwarewechsel auf das Positionierungssystem aufgerüstet werden.

Redakteur Test & Technik