Jet-Ski-Neuheiten von YamahaVon Sport bis Cruisen

Boote Redaktion

 · 10.09.2022

Jet-Ski-Neuheiten von Yamaha: Von Sport bis CruisenFoto: Hersteller

Yamaha hat seine „WaveRunner“ überarbeitet und für die Saison 2023 neue Jet-Skis vorgestellt. Es gibt sie in drei Varianten, die „Cruising“, „Recreation“ und „Sport“ heißen.

Also: nein, Jet-Ski ist nicht gleich Jet-Ski. Der Begriff „Jet-Ski“ ist eigentlich eh der Name eines von Kawasaki hergestellten Fahrzeugs, aber er ist inzwischen zum allgemeinem Begriff geworden, wenn es um, nun ja: Wassermotorräder geht.

Yamaha war auch gar nicht die erste Firma, die solche Jet-Skis herstellt, aber sie ist schon seit Jahrzehnten auf dem Markt: 2016 feierte der WaveRunner sein 30-jähriges Jubiläum. 1986 begann die Firma mit der Produktion des ersten WaveRunner und laut Hersteller war es das erste Wassermotorrad mit offenem Heck im Sit-Down-Stil. Es eröffnete den Markt, den wir heute kennen. Außerdem gibt es Modelle, auf denen man nicht sitzt, sondern steht und die hier „Super Jet“, heißen; sie kamen 1990 erstmals auf den Markt.

Jet-Ski-Linien von Yamaha zum Durchklicken:

Der FX Cruiser HO steht für Enstapnnte Tage auf dem Wasser, ohne auf Leistung verzichten zu müssen.
Foto: Hersteller

Drei Jet-Ski-Reihen für unterschiedliche Vorlieben

Die „Recreation“-Modelle der WaveRunner eignen sich auch für Einsteiger, die in FX- und VX-Modelle unterteilten „Cruising“-Reihe soll dann größere Abenteuer mit mehr Komfort ermöglichen. Das „Sport“-Segment steht natürlich ganz im Zeichen maximaler Leistung.

Der 3,14 Meter lange „JetBlaster“ etwa ist ein 250 Kilo schwerer Dreisitzer mit 115 PS aus drei Zylindern. Er kostet rund 14.000 Euro und soll Neukunden anlocken, aber auch die Fans des ursprünglichen „WaveBlaster“ von Yamaha; die neue Ausgabe hat dabei aber ein etwas dezenteres Styling.

Der neueste FX Cruiser SVHO mit Kompressoraufladung und 250 PS aus 1,8 Litern Hubraum für knapp 26.000 Euro ist dagegen das Top-Modell. Es ist serienmäßig in Feuerrot mit schwarzen Details erhältlich, es gibt ihn aber auch in einer Limited Edition mit Carbon und Mint. Er wiegt 390 Kilo und verfügt jetzt über ein integriertes Audiosystem, das im Fußraum untergebracht ist, wasserdicht und stoßfest ist, und neben Bluetooth auch ein 7 Zoll großen Farb-Touchscreen bietet. Der Jet-Ski ist für GPS-Kartenplotter geeignet und hat sogar ein Handschuhfach.

Der stromlinienförmige, leichtgewichtige SuperJet in „Pure White“ liefert dank seiner Leichtbauweise eine Kombination aus rasanter Beschleunigung und Spitzengeschwindigkeit. „Er bietet nicht nur die volle Leistung auf schnellen Geraden, sondern sorgt auch für extreme Agilität und Kontrolle bei aggressiver Kurvenfahrt“, wirbt Yamaha. Für Fahrer, die nicht gleich aufs Ganze gehen wollen, gibt es einen Fahrmodus, der das Tempo auf etwa 35 Knoten reduziert. Mit einer Länge von knapp 2,5 Metern bei 170 Kilo Gewicht passt das rund 12.000 Euro teure Gefährt auch in den Laderaum eines Kleintransporters oder eines großen SUVs. Deshalb kann man ihn auch auf dem Deck größerer Yachten dabei haben.

Welche Regeln gelten für Jet-Skis?

Auf Binnenwasserstraßen darf mit dem Wassermotorrad grundsätzlich nur auf dafür freigegebenen Strecken gefahren werden, sagt die Wasser- und Schiffahrtsverwaltung, außerhalb dieser Strecken dürfen sie „nur für eine Wanderfahrt von A nach B benutzt werden“ und müssen hierbei „einen klar erkennbaren Geradeauskurs einhalten“. Das Fahren von Jet-Skis auf den frei gegebenen Wasserflächen ist aber nur in der Zeit von sieben bis 20 Uhr erlaubt, jedoch nicht vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang, und nur bei Wetter mit einer Sicht von mehr als 1 000 Metern.

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