eD 32 c-UltraVollelektrisches RIB mit Rooster Tail-Effekt

Ralf Marquard

 · 21.05.2024

Das RIB zeigt nicht nur ein modernes Design, sondern wird auch zukunftsweisend angetrieben
Foto: eD_TEC
Das von Michael Jost gegründete Unternehmen eD-Tec hat ein neues vollelektrisches RIB entwickelt. Das 9,5 Meter lange eD 32 c-Ultra-RIB aus Karbon entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten deutschen Bootsbauer Sven Akermann und basiert auf einem bewährten Design.

Das Boot wird von zwei speziellen Oberflächen-Antrieben (Plug-and Play-ed-QDrive) angetrieben und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 50 Knoten. Das RIB zieht auch den für Oberflächen-Antriebe typischen Rooster Tail (Wasserschweif) hinter sich her. Versorgt werden die Antriebe aus einem 105 kWh-Batteriepaket. Die Ladung übernimmt nicht nur ein Standard-AC-Ladegerät mit 22 kW, sondern auch ein DC-Schnellladegerät mit 150 kW. Damit können die Batterien nach Angaben der Werft in nur 40 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden. eD-Tec entwickelt derzeit auch ein Batteriepaket mit höherer Kapazität (140 kWh), das eine noch größere Reichweite und längere Betriebszeit ermöglicht.

RIB von eD-Tec vielseitig einsetzbar

Das Boot eignet sich laut eD-Tec sowohl als Superyacht-Tender als auch für den Freizeitmarkt. Der Rumpf ist foilfähig und Kunden haben die Möglichkeit, ein Foil-Assist-System zu wählen, das die Reichweite erhöht und das Seeverhalten angenehmer macht. Zudem ist das Boot mit einer zentralen Steuerkonsole mit zwei Sitzen und zwei Monitoren ausgestattet. Verschiedene Optionen wie zusätzliche Sonnensegel, Toilette, Dusche, Solarzellen auf dem Hardtop und Unterhaltungssystem können ebenfalls gewählt werden.


Technische Daten

  • Länge: 9,50 m
  • Breite: 3,30 m
  • Gewicht: 2300 kg
  • Motorisierung: 2 x eD-QDrive, 200 kW

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Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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