Der finnische Hersteller Viva Electric Jets stellt mit dem Konzept eMPV eine neue Kategorie elektrischer Wasserfahrzeuge vor. Die Modelle Cruizer, GT und PRO kombinieren die Wendigkeit eines Jetskis mit der Stabilität einer breiten Plattform.
Viva Electric Jets aus Finnland entwickelt elektrische Wasserfahrzeuge unter dem Konzept eMPV – electric MultiPurpose Vessel. Die Bezeichnung beschreibt Wasserfahrzeuge, die breiter konstruiert sind als herkömmliche Jetskis und dadurch mehr Stabilität bieten. Das Unternehmen positioniert die Fahrzeuge als Alternative für verschiedene Einsatzbereiche auf dem Wasser, von Freizeitnutzung bis zu professionellen Anwendungen. Die elektrische Antriebstechnologie liefert nach Herstellerangaben gute Beschleunigung ohne Verzögerung. Der Verzicht auf Verbrennungsmotoren eliminiert Kraftstoffgeruch und das Risiko von Öl- oder Benzinlecks im Wasser. Die Modellpalette umfasst drei Varianten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Viva nutzt teilweise recycelbare Bio-Verbundmaterialien, die den CO2-Fußabdruck gegenüber erdölbasierten Materialien um 50 Prozent reduzieren sollen.
Der Viva Cruizer richtet sich an Bootsverleiher und ist für intensive Nutzung ausgelegt. Das Modell sei für harte Beanspruchung konstruiert, heißt es vom Hersteller. Der Viva GT fokussiert auf Freizeitnutzung mit Komfortmerkmalen. Das Modell PRO wurde für professionelle Anwendungen entwickelt und verfügt über ein modulares Konzept. Die Plattform ermöglicht verschiedene Aufbauten für Arbeitseinsätze auf dem Wasser. Alle Modelle teilen die grundlegende eMPV-Architektur mit breiter Bauweise. Die Breite erhöht die Stabilität im Vergleich zu schmalen Jetski-Rümpfen. Seitliche und hintere Plattformen bieten Arbeitsfläche direkt an der Wasseroberfläche.
Im Bug befindet sich ein wasserdichter, großer Stauraum, der Ausrüstung, Werkzeug oder persönliche Gegenstände aufnimmt. Die hintere Plattform dient als Einstieg vom Wasser oder als Arbeitsfläche. Das modulare System des PRO-Modells erlaubt den Austausch von Aufbauten je nach Einsatzzweck.
Die Lithium-Batterien liefern Energie für zwei Stunden Fahrtzeit. Die Schnellladefunktion lädt die Batterie von zehn auf 80 Prozent in weniger als 30 Minuten. Der elektrische Antrieb arbeitet geräuscharm im Vergleich zu Verbrennungsmotoren. Das Laden erfolgt an Standard-Ladestationen ohne spezielle Infrastruktur.
Viva setzt Bio-Verbundmaterialien ein, die auf nachwachsenden Rohstoffen statt Erdöl basieren. Der Hersteller gibt die CO2-Reduktion mit 50 Prozent gegenüber konventionellen Materialien an. Die elektrische Antriebstechnik produziert keine direkten Abgase während der Fahrt. Das geräuscharme Fahren verringert Lärmemissionen auf dem Wasser.
Viva Electric Jets vertreibt die Modelle im Direktvertrieb. Verkaufsanfragen beantwortet Max Malmström unter max.malmstrom@vivaelectricjets.com oder +358 400 149 209.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE