X Shore gehört zu den Pionieren im Bereich elektrischer Sportboote. Die schwedische Werft musste 2025 Insolvenz anmelden, steht aber nun wieder auf eigenen Füßen. Der norwegische Unternehmer Staale Reiersen übernahm Anfang 2026 die Produktionsstätten und das Lager des Herstellers. Werftgründer René Hansen bleibt als CEO an Bord und verkündete im April die Rückkehr auf den Markt.
Die Werft verfügt nach eigenen Angaben nun über eine solide finanzielle Basis. Die neuen Eigentümer sollen über ausreichend Kapital verfügen, um sowohl kurzfristige als auch langfristige Ziele zu erreichen. In den vergangenen Monaten lag der Fokus auf der Stabilisierung des Unternehmens und der Sicherung aller Eigentumsrechte. Diese Restrukturierung sei nun abgeschlossen, so Hansen auf LinkedIn.
Nur wenige Tage nach dem ersten Lebenszeichen auf der Website und in den sozialen Medien zeigte die Werft Präsenz auf der Palma Boat Show. Der deutsche Distributor M-Yachts betreibt seit 2025 auf Mallorca den Mallorca Electric Boat Club. Dort können Interessenten die Elektroboote von X Shore im Tages-Charter erleben oder über ein exklusives Clubmodell nutzen.
X Shore baut elektrische Sportboote mit Fokus auf Design und Nachhaltigkeit. Die Boote nutzen Elektromotoren, die deutlich leiser arbeiten als Verbrennungsmotoren. Die Batteriesysteme ermöglichen je nach Modell und Fahrweise unterschiedliche Reichweiten. Die Werft setzt auf hochwertige Materialien und moderne Fertigungstechniken.
Die Produktionsstätten in Schweden haben den Betrieb wieder aufgenommen. X Shore arbeitet dabei mit etablierten Partnern zusammen. Wie viele Boote die Werft in diesem Jahr ausliefern will, gab das Unternehmen noch nicht bekannt. Die Website ist wieder aktiv und zeigt das aktuelle Modellprogramm.

Redakteur Test & Technik