Bodenprobe

Ralf Marquard

 · 29.02.2004

BodenprobeFoto: ULLI MÜLLER, EGON TESKE
Beschreibung | ng
Maxxon MX 310 VIB und Suzumar DS 310: Zwei Schlauchboote mit ganz unterschiedlichen Rumpfkonzepten.

Ein Boot mit stark aufgekimmtem Rumpf (tiefes V) fährt im Rauwasser weicher und komfortabler als eines mit flachem Boden. Um Schlauchboot-Rümpfen eine V-Form zu geben, findet man die unterschiedlichsten Kiel-Konstruktionen. Das beginnt mit dem Luftkiel, geht über den Klappkiel (meist Holz) bis zum stabilen Festrumpf-Kiel. Aber nicht nur der Kiel ist für den Fahrkomfort von Bedeutung, sondern die gesamte Bodenkonstruktion. Je steifer diese ist, desto stabiler das Boot, was wiederum die Fahreigenschaften verbessert. Die gängigsten Konstruktionen (siehe auch BOOTE 04/99) sind Lattenboden, Einlegeboden, Airdeckboden und der Festrumpf aus Aluminium oder Kunststoff.

Den Kunststoff-Festrumpf findet man auf unserem Suzumar-Testboot, was diesem auch die Bezeichnung RIB (Rigid Inflatable Boat) gibt. Die Maxxon MX 310 fährt dagegen mit der weicheren Ausführung, dem Luftboden. Aber nicht die herkömmliche flache Form, sondern als V-Konstruktion. Das ist eine absolute Neuheit.

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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