Wer die Yacht über die Badeplattform betritt, sieht sofort das neue Beach-Cockpit, welches nach achtern offen gestaltetet ist. Es soll den Menschen das Meer näherbringen. Auf dem Achterdeck steht eine abgesenkte Polstereinheit, auf der man liegend den Blick aufs Wasser genießt und die elektrisch zur Sitzbank gewandelt werden kann (mit Blick ins Cockpit). Nach Achtern schließt sich eine große Badeplattform an und nach vorn eine Sitzecke mit Tisch.
Eine weitere gemütliche Lounge mit Tisch findet man auf dem Vordeck. Der sichere Weg dorthin führt über breite Seitendecks. Wer sich auf die Flybridge begibt, hat die Wahl zwischen zwei Sitzecken: eine am Heck und eine zweite, weiter vorn unter dem Hardtop. Der Salon bietet im hinteren Bereich eine Pantry und Dinette mit höhenverstellbarem Tisch. Nach vorn schließt sich eine Lounge an und an Steuerbord der Fahrstand. Die drei komfortablen Kabinen und Nasszellen befinden sich eine Etage tiefer. Bei der Innenausstattung arbeitet Azimut mit dem Architekten Fabio Fantolino zusammen , dass Außendesign hat Alberto Mancini entworfen.
Als Motorisierung bietet die Werft ausschließlich IPS-Antriebssysteme von Volvo Penta an. Es stehen zwei zur Wahl: 2 x IPS 1050 (588 kW / 800 PS) oder 2 x IPS 1200 ( 662 kW / 900 PS). Als Höchstgeschwindigkeit gibt Azimut bis zu 30 Knoten an.
Gegründet wurde die Werft 1969 von Paolo Vitelli und ist Teil der Azimut|Benetti Gruppe. Die Werft bietet ihren Kunden Motoryachten von 42 bis 125 Fuß in sieben unterschiedlichen Serien (Verve, Atlantis, Magellano, Fly, S, Grande und Seadeck). Azimut verfügt über fünf Produktionsstätten in Italien und eine in Brasilien.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE