Erste Einblicke ins „DAR“-Interior

Sören Gehlhaus

 · 18.10.2018

Erste Einblicke ins „DAR“-InteriorFoto: Franscisco Martinez
Erste Einblicke ins „DAR“-Interior | or
Luiz De Basto nahm sich für das Exterior der 90-Oceanco-Meter einen Hammerhai (Brücke=Kopf, Mast=Finne) zum Vorbild und Valentina Zannier von Nuvolari Lenard orientierte sich im Interior ebenso an der Natur.
Im Jagdrevier: Die 90-Hammerhai-Meter vor der Französischen Riviera. | a.Foto: Franscisco MartinezIm Jagdrevier: Die 90-Hammerhai-Meter vor der Französischen Riviera. | a.

Das Ergebnis aus der erstmaligen Zusammenarbeit zwischen Luiz De Basto und Oceanco wurde in Cannes zur "Best Yacht of the Year" gekürt und in Monaco mit dem "Best Exterior Design" sowie als "Finest New Yacht" ausgezeichnet. Die niederländische Werft schweißte "DAR" gemäß LY3 für 14 Gäste und 31 Crewmitglieder.

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Foto: Oceanco

Auf 2926 Gross Tons Raumvolumen befinden sich zwei VIP- und vier Doppelkabinen sowie ein Eignerdeck mit Terrasse und Pool über der Brücke. Achtern lädt eine gut fünf Meter breite und um 360 Grad drehbare C-Couch zum Verweilen ein. Auf dem Hauptdeck schweift der Blick aus 2,30 Meter hohen Fenstern, die in handwerklicher Perfektion in schwarze Verkleidung übergehen. Das erweckt den Anschein, als würde sich die Fensterfront über nahezu das gesamte Deck erstrecken.

boote/exclusiv/M3552001Foto: Franscisco Martinez

Dass "DAR" mit 20 Knoten ähnlich schnell wird wie ein Hammerhai, verdankt der 14,20 Meter breite Verdränger zwei Zwanzigzylindern aus MTUs 4000er Serie mit je 3540 Kilowatt Leistung. Crew und Gästen steht jeweils ein Fahrstuhl zur Verfügung, um vom Helipad auf das Sundeck oder in den mit einem U-Boot bestückten Beachclub zu gelangen.

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boote/exclusiv/M3552002Foto: Franscisco Martinez

Der Yachtname setzt sich übrigens aus den Anfangsbuchstaben der Eignerkinder zusammen. Und da während der Bauphase ein weiteres Kind zur Welt kam, wurde das "A" in "DAR" um einen Schlagschatten ergänzt.

boote/exclusiv/M3552003Foto: Oceanco
Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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