Extra Yachts geht in die Breite

Sören Gehlhaus

 · 21.08.2019

Extra Yachts geht in die BreiteFoto: Extra Yachts
Extra Yachts geht in die Breite | te
Mit der 28,50 Meter langen Extra 93 treibt der ISA Yachts-Ableger das eigene Hochvolumenkonzept auf die Spitze.

Der schnelle GFK-Verdränger kommt wie alle Extras aus dem Rechner von Francesco Guida. Mit einer Breite von 7,80 Meter schuf der Designer erheblichen Spielraum im Interior, das er ebenfalls gestaltete. Zum Vergleich: Die 29 Meter lange Pearl 95, ein klassischer Flybridge-Halbgleiter, kommt auf 6,70 Meter. Den Breitenvorteil spielt Guida vor allem in der Eignerkabine auf dem vorderen Hauptdeck aus, die laut Extra Yachts die breiteste in der Kategorie der bis 30 Meter langen Yachten ist. Über das Unterdeck verteilen sich drei Crewquartiere sowie vier Gästeunterkünfte, zwei VIPs mit freistehenden Betten und zwei Kabinen mit jeweils zwei Einzelbetten.

Die Extra 93 treiben drei IPS-Einheiten von Volvo Penta mit jeweils 735 Kilowatt auf einen Topspeed von 18,5 Knoten an. Ein 4,35 Meter langer Tender parkt auf dem Vorschiff unterhalb der Brücke. Extra Yachts stellt die 93 zusammen mit der 86 und der 86 Fast auf dem Cannes Yachting Festival aus. Die knapp 40 Meter lange 130 Alloy will Extra zur Monaco Yacht Show fertigstellen.

Extra 93: Launch in Ancona
Foto: Extra Yachts
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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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