Keine Yacht dieser Größenordnung ist gewöhnlich, bei „Madsummer“ handelt es sich jedoch um ein in vielerlei Hinsicht besonderes Custom-Format. Beispielhaft zu nennen wäre die generell nicht von farblicher Zurückhaltung geprägte Innenraumgestaltung mit einer Vielzahl von Seidenteppichen, eine achterlich gelegene Eignerkabine, ein Parkplatz für das Wasserflugzeug auf dem Sonnendeck und ein Neunmeterpool, dem Lürssen ein Glas-Schanzkleid zur Seite stellte – eine erhellende Maßnahme, die erstmalig in der Werftgeschichte getätigt wurde.
Der Verkaufspreis von „Madsummer“ beträgt 229 Millionen Euro. Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass das Interior womöglich einer nicht unwesentlichen Anpassung bedarf. Für einen Aufpreis von sechs Millionen Euro wird derzeit die 2003 von Lürssen gelieferte „Octopus“ gelistet. Die 126 Meter debütierten vor 15 Monaten auf dem Gebrauchtmarkt mit 295 Millionen Euro.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV