Mangusta 165 REVStartet in die vierte Runde

Ralf Marquard

 · 04.03.2026

Mangusta 165 REV: Startet in die vierte RundeFoto: Overmarine Group
Das Flaggschiff der Maxi-Open-Linie der Overmarine Group.
Die Overmarine Group hat am 21. Februar 2026 in Viareggio die vierte Einheit der Mangusta 165 REV zu Wasser gelassen. Die 50‑Meter‑Yacht verbindet vier Rolls‑Royce‑Motoren mit 2.600 PS und Kamewa‑Wasserstrahlantrieb zu einer Höchstgeschwindigkeit von 35 Knoten.

Am 21. Februar 2026 lief in Viareggio die vierte Einheit der Mangusta 165 REV vom Stapel. Der Eigner, seine Familie und das gesamte Mangusta‑Team waren bei der Zeremonie anwesend. Die aus Verbundmaterial gebaute Yacht bildet das Flaggschiff der Maxi Open‑Linie der Overmarine Group. Vier Rolls‑Royce‑Motoren mit je 2.600 PS treiben über Kongsberg‑Kamewa‑Wasserstrahldüsen die 50‑Meter‑Yacht auf bis zu 35 Knoten an. Dabei arbeitet das System nahezu geräuschlos und vibrationsfrei. Durch die Optimierung von Rumpf und Antrieb verbraucht die REV‑Serie rund 30 Prozent weniger Treibstoff als ihre Vorgänger. Die Konstruktion in Verbundmaterial zeigt die langjährige Erfahrung der Werft in diesem Bereich.

Design und Raumkonzept der Mangusta

Lobanov Design entwickelte gemeinsam mit der technischen Abteilung von Overmarine die Außenlinien. Das klassische Profil der Mangusta Open‑Yachten wurde in einen dynamischeren und zeitgemäßeren Stil gesetzt. Die Räumlichkeiten wurden neu angeordnet und schaffen helle, luftige Innenräume. Bodentiefe Verglasungen sorgen für einen nahtlosen Übergang zwischen Innen- und Außenbereichen. Der ständige Dialog mit dem Meer prägt das Konzept. Im Salon auf dem Hauptdeck verstärken die raumhohen Panoramafenster und die seitlich ausklappbaren Balkone das Raumgefühl.

Die Masterkabine auf dem Hauptdeck erstreckt sich über 92 Quadratmeter und zwei Ebenen. Auf dem Unterdeck befinden sich fünf Gästekabinen, darunter eine VIP‑Kabine über die volle Schiffsbreite. Die Inneneinrichtung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Werft‑Designteam und dem Architekten Marcello Pianosi von POM home. Jedes Detail folgt dem Anspruch, Eleganz, Funktionalität und maßgeschneiderte Lösungen harmonisch zu verbinden. Wie bei allen Mangusta‑Yachten sind die Innenräume vollständig individuell gestaltet.

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Außenbereiche und Beach Club

Der Bug bietet eine großzügige Lounge mit Sofas, Sonnenliegen und Whirlpool. Das Sonnendeck verfügt über eine Bar und mehrere Wohnbereiche für gesellige Momente. Das markanteste Merkmal ist der große Achterdeck‑Beach‑Club, konzipiert als echte Lounge am Meer. Die seitlich zugängliche Garage nimmt einen rund sechs Meter langen Jet‑Tender und zwei Jet‑Skis auf. Die Handhabung der Wassersportgeräte erfolgt problemlos. Diese vierte Einheit der Mangusta 165 REV wird im Mittelmeer kreuzen und steht für Charter zur Verfügung. Gäste erleben die Kombination aus Komfort, beeindruckender Leistung und starkem Design.


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Über die Overmarine Group:

Die Overmarine Group wurde 1985 von der Familie Balducci gegründet und steht für handwerkliche Exzellenz. Die Gruppe besitzt alle Markenrechte und Produktionsstätten in der Toskana. Die Wurzeln reichen bis in die 1950er Jahre zurück. Seitdem verfeinert die Werft kontinuierlich ihr Handwerk im Bootsbau und hat sich auf schnelle, 20- bis 50 Meter lange Yachten aus Verbundmaterial spezialisiert. Ab 2015 erweiterte die Gruppe ihr Angebot um Verdränger aus Stahl und Aluminium sowie um Semi-Verdränger, die komplett aus Aluminium gefertigt sind. Diese Modelle sind 42 bis 54 Meter lang und eignen sich für komfortable Ozeanüberquerungen. Bisher wurden 25 Metall‑Yachten ausgeliefert, die sich zu den über 320 Einheiten aus Verbundmaterial gesellen. Davon überschreiten 150 Einheiten die 100-Fuß-Marke. Die drei Mangusta‑Linien Maxi Open REV, Oceano und GranSport verkörpern jeweils unterschiedliche Arten, das Meer zu erleben. Gründer Giuseppe Balducci holte in den 1990er-Jahren seine Kinder Maurizio und Katia ins Unternehmen. Mittlerweile arbeitet auch die dritte Generation im Betrieb. Infos: Mangusta


Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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