Moonen zeigt vierte Martinique

Sören Gehlhaus

 · 15.08.2022

Moonen zeigt vierte MartiniqueFoto: Charl van Rooy
Die Niederländer arbeiten an zwei 38 Meter langen Stahl-Alu-Neubauten, die auf dem Van der Velden-Design Martinique 36m basieren.

Auf dem Werftgelände in ’s-Hertogenbosch entstehen aktuell zwei Neubauten, denen das 36 Meter lange Ur-Martinique-Modell „Brigadoon“ als Grundlage dient. Baunummer YN201 wird nun die erste Einheit mit 1,50 Meter langer Hydraulik-Badeplattform sein und auf eine Gesamtlänge von 37,80 Metern anwachsen.

Weiter geht’s: Die 1,50 Meter lange Hydraulik-Badeplattform wurde hinter dem Heck platziert.Foto: Charl van RooyWeiter geht’s: Die 1,50 Meter lange Hydraulik-Badeplattform wurde hinter dem Heck platziert.

Um die Verlängerung heckseitig in der Halle platzieren und anschweißen zu können, verholten die Yachtbauer den anthrazitfarbene Rumpf des von René Van der Velden entworfenen Stahl-Alu-Verdrängers für kurze Zeit an die frische Luft. Das Interior von YN201 wird nach Vorgaben von Andreas Martin-Löf ausgebaut. Der schwedische Architekt arbeitet zeitgleich an Raumentwürfen für einen 110-Fuß-Segler, der bei Baltic in Finnland entsteht.

Bild 1
Foto: Andreas Martin-Löf Arkitekter
Die Raumentwürfe des schwedischen Architekten Andreas Martin-Löf.

Wenn Moonen die vierte Martinique Anfang 2023 abliefert, wird ein 5,70 Meter langer Tender quer auf dem hinteren Unterdeck parken. Ein Jahr später steht der Launch der fünften Einheit aus der erfolgreichen Serie an, die ebenfalls 16,5 Knoten in der Spitze laufen und bei zehn Knoten Fahrt auf eine Reichweite von 4000 Seemeilen kommen soll.

Anfang 2023 kommt YN201 wieder aus der Halle.Foto: Charl van RooyAnfang 2023 kommt YN201 wieder aus der Halle.
Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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