Otam 90 GTSArneson-Oberflächenantriebe sorgen für Speed

Ralf Marquard

 · 29.04.2024

Otam 90 GTS: Eine Luxusyacht mit sportlichen Linien
Foto: Otam Yachts
Otam Yachts produziert schon 70 Jahre erfolgreich Boote. Sucht man bei den Yachten nach Gemeinsamkeiten, fallen schnell die sportlichen Linien ins Auge und beim Blick auf die Höchstgeschwindigkeiten geht es auch hoch her.

Das neuste Flaggschiff, die Otam 90 GTS, soll laut Werft, die 40-Knoten-Grenze locker erreichen. Für die nötige Leistung sorgen zwei 2600-PS-MTU-Diesel deren Kraft Arneson-Oberflächen-Antriebe ins Wasser bringen. Gefahren wird an einem Fahrstand dessen Design aus der Rennwagen-Szene kommt.

Spezielle Designelemente

Bei dem Design der Otam 90 hat die Werft mit Guiseppe Bagnardi von BG Design zusammengearbeitet. So ist beispielsweise auch das spezielle Hardtop entstanden, das an die Motorhaube und Dachhutze eines Hochleistungs-Luxusauto erinnert. Auch der Rumpf hat vor kurzem mit einem Silber-Metallic-Lack mit Akzenten in Bronze ein besonderes Aussehen bekommen.

Die Yacht ist mit drei Gästekabinen und einer riesigen Eignerkabine ausgerüstet. Für den Spaß auf dem Außenbereich sorgt ein Cockpit mit großer Sonnenliege und riesiger Badeplattform. In die Tendergarage passt ein 4,35 m langes Beiboot. Auf dem Vorschiff ist eine riesige Lounge untergebracht, die einfach nur zum Wohlfühlen einlädt.

Im Zusammenspiel

Zur Philosophie der Werft gehört, das die Yachten immer im Zusammenspiel mit dem Kunden entwickelt werden. Sie möchten dem Eigner damit die Möglichkeit geben, sich etwas wirklich Einzigartiges zu schaffen. Noch ist die Otam 90 GTS nicht ganz fahrbereit, sie soll jedoch im Mai gelauncht werden. Ihr internationales Debüt feiert sie dann auf dem Cannes Yachting Festival 2024.


Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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