Sunseeker präsentierte auf der boot Düsseldorf die weiterentwickelte Version der Superyacht 134. Die britische Werft verkaufte bereits das erste Modell an einen Kunden in den Vereinigten Staaten. Der Stapellauf ist für 2027 geplant. Mit 40,45 Metern Länge über alles ist die Superyacht 134 das erste Modell aus Sunseekers neu aufgelegter Superyacht-Sparte. Die Werft hat das ursprüngliche Konzept in mehreren Bereichen überarbeitet.
Die Rumpflänge beträgt 40,45 Meter, die Breite misst 7,94 Meter und der Tiefgang liegt bei 2,40 Metern. Die Außenlinien zeigen eine gestreckte Aufbaustruktur. Zudem erhielten die Fenster im Rumpf eine neue optische Gestaltung mit reflektierenden Elementen. Im Bugbereich ordnete Sunseeker die Fenster neu an, was der Yacht ein markantes Erscheinungsbild verleiht.
Die Außenbereiche verteilen sich auf Achtercockpit, Oberdeck und Flybridge. Alle drei Zonen lassen sich unterschiedlich konfigurieren. Als Zusatzausstattung bietet die Werft einen Whirlpool und ein verlängertes Hardtop auf der Flybridge an. Am Heck erweiterte Sunseeker den Beachclub deutlich, was zusammen mit der Badeplattform eine großzügige Social Area ergibt.
Das Interieur entsteht in Zusammenarbeit mit Design Unlimited. Käufer können Materialien, Oberflächen und Details frei wählen. Die Eignerkabine liegt auf dem Hauptdeck im vorderen Bereich, der viel Privatsphäre und Ruhe bietet. Fünf Gästekabinen bieten Platz für bis zu zehn Personen, die Crew bewohnt separate Quartiere, die diskret angeordnet sind und gute Arbeitsabläufe ermöglichen. Insgesamt bietet die Yacht Platz für bis zu zwölf Gäste sowie bis zu neun Crewmitglieder.
Zwei MTU-Motoren treiben die 134 an. Als Basisversion dienen zwei MTU 12V 2000 M96X, optional stehen zwei MTU 16V 2000 M97L zur Verfügung. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt etwa 20 Knoten, bei 10 Knoten Reisegeschwindigkeit soll die Yacht laut Hersteller über 1.200 Seemeilen nonstop zurücklegen. Der Treibstofftank fasst 22.428 Liter, der Frischwassertank 5.350 Liter. Sunseeker verbaut in der neuen Version verbesserte Stabilisierungssysteme, die laut Werft für ruhigen Lauf sorgen.
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Stellvertretender Chefredakteur BOOTE