Im März 2026 ist in Waalwijk bei Van der Valk die 39,92 Meter lange Motoryacht „Shine“ vom Stapel gelaufen. Die unter dem Projektnamen EVO gebaute Yacht ist das bisher größte Schiff der niederländischen Werft. Bei der Taufzeremonie waren die Eigner, Handwerker, Vertreter der Design- und Ingenieurteams sowie Owner's Representative Thom Conboy anwesend, der die Eigner mit Van der Valk zusammengebracht hatte. Das Außendesign stammt von Cristiano Gatto Design, basierend auf einem ursprünglichen Konzept von SFG Design. Cristiano Gatto Design entwickelte die Raumaufteilung und das Innendesign und verfeinerte später die Deckbereiche sowie die Außenlinien für eine stimmige Gesamtästhetik.
„Das Projekt begann mit einem vorläufigen Konzept von etwa 36 Metern, basierend auf einem Profil von SFG Design, während die Kunden nach einem Innenarchitekten für das Layout und den Stil suchten“, erklärt Cristiano Gatto, Gründer von Cristiano Gatto Design. Die erste Begegnung fand während der Palm Beach International Boat Show im März 2023 statt. Dort diskutierten sie über Möbel, darunter eine Kollektion, die Gatto damals entwarf. Dieses gemeinsame Interesse schuf eine starke Verbindung, aus der sich das Konzept für die heutige 40‑Meter‑Yacht entwickelte.
Gattos Designteam konzentrierte sich darauf, die Innenarchitektur mit dem sportlichen Außenprofil in Einklang zu bringen. „Mit ihren dynamischen Linien drückt sie klar Performance aus“, sagt Gatto. „Der Innenraum musste sich anspruchsvoll anfühlen und gleichzeitig einen visuellen Dialog mit dem Außendesign führen.“
Performance war eine weitere zentrale Priorität. „Shine“ verfügt über einen Rundspant-Verdrängerrumpf, der von Ginton Naval Architects verfeinert wurde. Kombiniert mit einer leichten Aluminiumkonstruktion und zwei MTU 16V2000‑Motoren soll die Yacht eine Reisegeschwindigkeit von 19 Knoten und eine Höchstgeschwindigkeit im 20‑Knoten‑Bereich erreichen. „Als wir 2023 zum Projekt stießen, waren zwei große Herausforderungen sofort klar“, sagt Jaron Ginton, Inhaber von Ginton Naval Architects. „Es gab eine maximale Breitenbeschränkung von 8,50 Metern aufgrund von Beschränkungen durch Kanalschleusen, während die Yacht auch die Anforderungen für uneingeschränkte Navigation erfüllen musste.“ Umfangreiche Computational‑Fluid‑Dynamics‑Studien halfen, die Rumpfform zu verfeinern.
Nach dem Stapellauf wird „Shine" Probefahrten und finale Inbetriebnahme durchlaufen, bevor sie rechtzeitig zur Sommersaison übergeben wird. Die Yacht markiert einen Meilenstein für die Werft aus Waalwijk. Informationen: Van der Valk

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE