Zweiter Versorger-Kat aus Galizien

Sören Gehlhaus

 · 08.06.2021

Zweiter Versorger-Kat aus Galizien
Zweiter Versorger-Kat aus Galizien | en
Astilleros Armon übergab den 68 Meter langen Versorger-Katamaran „Wayfinder“ an einen Eigner, über dessen Identität viel spekuliert wird.

Nach „Hodor“ (Ausgabe 2/20) ist es die zweite Ablieferung aus dem nordspanischen Burela, die auf der von Incat Crowther entwickelten Shadowcat-Serie aufbaut. Die australischen Multihull-Konstrukteure legten das Aluformat mit einer Breite von 14 und einem Tiefgang von nur 2,40 Metern an. Auf vier Decks stehen Unterkünfte für 18 „Wayfinder“- und 14 zusätzliche Crewmitglieder bereit. Der im Schatten operierende Kat entlastet das Mutterschiff mit Stauraum, fünf großen Tendern, Toys und einem zertifiziertes Helipad mit Hangar auf gleicher Ebene.

Doppelstock-Cargodeck: Fünf Tender und diverse Toys verteilen sich auf zwei Ebenen. Der Heli wird nach der Landung in den Hanger gerollt. | t.Doppelstock-Cargodeck: Fünf Tender und diverse Toys verteilen sich auf zwei Ebenen. Der Heli wird nach der Landung in den Hanger gerollt. | t.

Eine bordeigene Kläranlage reinigt das gesamte Abwasser bis zu einer trinkbaren Qualität. Nass- und Trockenabfälle werden ebenfalls vollständig an Bord aufbereitet, sodass „Wayfinder“ nach dem Null-Einleitungs-Prinzip betrieben wird. Das Antriebssystem fällt konventionell aus. Dank zwei Dieselmotoren von MTU (16V 4000 M73L), die je 2880 Kilowatt leisten, laufen die 68 Meter maximal 21 Knoten.

Leistungsstarker Schatten: „Wayfinder“ prescht mit bis zu 21 Knoten vorweg. | g.Leistungsstarker Schatten: „Wayfinder“ prescht mit bis zu 21 Knoten vorweg. | g.
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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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