Pirelli 44Sonderedition für Ducati-Fans

Ralf Marquard

 · 17.10.2026

Die Sonderedition ist auf 26 Exemplare limitiert – als Hommage an das Gründungsjahr 1926 von Ducati.
Foto: SACS Marine
SACS Marine und Ducati haben auf dem Cannes Yachting Festival 2026 eine besondere Kooperation vorgestellt: die Pirelli 44 | Ducati Edition – ein limitiertes Maxi-RIB, das Rennsport-DNA mit nautischer Exzellenz verbindet.

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Am 10. September feierte die neue Pirelli 44 | Ducati Edition ihre Weltpremiere – zunächst als Modell, präsentiert im Rahmen einer Pressekonferenz in Cannes vor einem exklusiven Publikum aus Bootseigentümern, Ducati-Kunden und Medienvertretern. Die offizielle Enthüllung des fertigen Bootes soll später folgen.

Limitiert auf 26 Exemplare

Die Sonderedition ist auf genau 26 Exemplare limitiert – eine bewusste Hommage an das Gründungsjahr von Ducati, 1926. Sie ist das Ergebnis einer bislang einzigartigen Zusammenarbeit zwischen SACS Marine, dem Weltmarktführer im Maxi-RIB-Segment, und der italienischen Motorradlegende Ducati.

Grundlage des Projekts ist der neue Pirelli 44, der seinerseits als Nachfolger des äußerst erfolgreichen Pirelli 42 konzipiert wurde. Der Pirelli 42 gilt als meistverkauftes Modell der Pirelli Speedboats-Reihe – entsprechend hoch waren die Erwartungen an seinen Nachfolger. Der Pirelli 44 greift das bewährte Konzept auf, bietet jedoch ein überarbeitetes Design bei gleichem Gesamtcharakter.

Inspiriert von der Ducati Superleggera V4 Centenario

Die Ducati Edition hebt das Basismodell auf ein neues Level. Die Lackierung ist direkt von der Ducati Superleggera V4 Centenario inspiriert – dem extremsten Straßenmotorrad, das Ducati je gebaut hat. Die Grafiken wurden in enger Zusammenarbeit mit dem Ducati Style Centre entwickelt und verleihen dem Boot ein unverwechselbares Erscheinungsbild.

Zu den exklusiven Ausstattungsmerkmalen gehören ein Doppelstufenrumpf des Mannerfelt Design Teams, ein Carbon-Hardtop, ein schwarzes Stahlpaket, ein Alcantara-Armaturenbrett sowie Fahrersitze in Alcantara. Hinzu kommen eine Gedenkplakette, ein individualisierbares Nummernschild und aerodynamische Motorverkleidungen – ein Detail, das direkt von den aerodynamischen Verkleidungen der MotoGP-Motorräder inspiriert wurde und erstmals auf einem Boot zu finden ist.

Besonders bemerkenswert ist auch das Profilmuster, das sich auf der Oberseite des Schlauches befindet: Die Ducati Edition zeigt das Muster des Pirelli Diablo Supercorsa SP, des Hochleistungsreifens, der auch auf der Ducati Superleggera V4 Centenario montiert ist. Das Muster wird von Handwerkern im Pirelli-Forschungszentrum von Hand gefertigt.

Drei Mercury Racing-Motoren mit 500 PS

Angetrieben wird die Pirelli 44 | Ducati Edition von drei Mercury Racing-Motoren mit je 500 PS – zusammen 1.500 PS, die für gute Fahrleistungen bei gleichzeitig hoher Seetüchtigkeit sorgen sollen.

Ducati-CEO Claudio Domenicali zeigt sich begeistert: „Mit Pirelli und SACS Marine haben wir eine natürliche Harmonie in unserem Ansatz zu Design, Innovation und dem Streben nach Höchstleistungen gefunden. Die Pirelli 44 | Ducati Edition trägt nicht nur den Ducati-Namen – sie verkörpert ihren Charakter."

Nicola Antonelli, Chief Growth Officer bei SACS Marine, ergänzt: „Die Pirelli 44 | Ducati Edition vereint das Beste des Pirelli Speedboats-Geistes mit der unverwechselbaren DNA von Ducati. Ein Projekt, das Geschichte schreiben wird."

Die Partnerschaft zwischen SACS Marine und Ducati soll langfristig angelegt sein – in den kommenden Monaten sind weitere gemeinsame Events und Initiativen geplant.

Technische Daten

  • Länge über alles: 13,51 m
  • Breite: 4,30 m
  • Gewicht mit Motoren: etwa 8.500 kg
  • Motorisierung: 3 x Mercury Racing mit 500 PS
  • Kraftstofftank: 950 l
  • Wassertank: 200 l
  • CE-Kategorie: B/18

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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