Buster XL CCNeues Mittelkonsolen-Boote auf bekannter Basis

Jan-Ole Puls

 · 23.06.2026

Die neue Buster XL CC basiert auf dem Rumpf der Buster XL
Foto: Mr. Jussi Evinsalo / Finnboat Lakeland Floating Show 2026
Der finnische Bootsbauer Buster erweitert seine Mittelkonsolen-Serie um ein größeres Modell. Die neue Buster XL CC misst 6,05 Meter Länge und kann mit bis zu 115 PS motorisiert werden. Die Produktionsaufnahme ist für Oktober 2026 geplant.

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Buster reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach Mittelkonsolen-Booten und bringt zwei neue Modelle auf den Markt. Die Buster XL CC ergänzt die 2025 eingeführte Buster Mcc nach oben. Später folgt die noch größere Buster XXL CC. Alle drei Modelle basieren auf Aluminiumrümpfen und richten sich an Nutzer in Schären- und Binnengewässern.

Technisches Konzept der XL CC

Die Buster XL CC misst 6,05 Meter in der Länge und 2,20 Meter in der Breite. Das Boot wiegt ohne Motor 740 Kilogramm und darf mit maximal 700 Kilogramm beladen werden. Die Zulassung gilt für sechs Personen. Als Antrieb sind Außenborder zwischen 80 und 115 PS vorgesehen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt laut Hersteller bei etwa 36 Knoten, was rund 67 Stundenkilometern entspricht.

Der Rumpf soll im wirtschaftlichsten Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 25 Knoten etwa 0,7 Liter Kraftstoff pro Seemeile verbrauchen. Bei Höchstgeschwindigkeit steigt der Verbrauch auf 1,1 Liter pro Seemeile. Der Kraftstofftank fasst 160 Liter und ermöglicht damit Reichweiten von mehreren hundert Kilometern.

Aufbau und Ausstattung

Die Mittelkonsole besteht komplett aus Aluminium und schützt zwei separate Offshore-Sitze vor Wind und Spritzwasser. Offshore-Sitze sind spezielle Bootssitze mit hoher Rückenlehne und seitlichen Stützen, die auch bei rauer See sicheren Halt bieten. Hinter der Konsole befindet sich eine durchgehende Sitzbank. Optional lässt sich vor der Konsole eine weitere Sitzbank mit integriertem Stauraum montieren.

Zur Serienausstattung gehört ein 10-Zoll-Display des Buster-Q-Systems mit Navionics-Seekarten. Navionics ist ein digitales Kartensystem, das Wassertiefen, Untiefen und Navigationshilfen anzeigt. Gegen Aufpreis ist ein 12-Zoll-Display erhältlich. Die Konsole bietet Platz für zusätzliche Anzeigen, ohne die Sicht nach vorn einzuschränken.

Auf beiden Seiten der Konsole verlaufen breite Durchgänge zum Bug. Der Bugbereich ist flach gestaltet und bietet Platz für Ladung oder zwei nebeneinander stehende Angler. Am Heck befinden sich große Badeplattformen, die den Einstieg vom Wasser oder Steg erleichtern und als Arbeitsfläche beim Angeln dienen.

Einsatzbereiche und Varianten

Das Boot richtet sich an unterschiedliche Nutzergruppen. Gewerbliche Anwender können es für Transportaufgaben einsetzen. Angler finden auf dem flachen Bug und den Heckplattformen Arbeitsflächen. Für Familien eignet sich das Boot für Tagesausflüge. Die optionale Sprayhood, eine Persenning über der Konsole, bietet zusätzlichen Wetterschutz.

Jani Ollikainen, Angelguide und Markenbotschafter von Buster, hebt die Möglichkeit hervor, mehrere Echolote oder Kartenplotter nebeneinander zu installieren. Echolote zeigen die Wassertiefe und Fischschwärme an, Kartenplotter kombinieren GPS-Position mit digitalen Seekarten.

Preise und Verfügbarkeit

Die Produktion der Buster XL CC beginnt im Oktober 2026. Die Preise gibt Buster im September 2026 bekannt. Die Modelle Scc und Mcc sind bereits verfügbar. Preise für diese Modelle wurden in der Pressemitteilung nicht genannt.

Technische Daten der Buster XL CC:

  • Länge: 6,05 Meter
  • Breite: 2,20 Meter
  • Gewicht ohne Motor: 740 Kilogramm
  • Maximale Zuladung: 700 Kilogramm
  • Maximale Personenzahl: 6
  • Motorisierung: 80–115 PS
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 36 Knoten
  • Wirtschaftlichster Geschwindigkeitsbereich: 15–25 Knoten
  • Verbrauch im Optimalbereich: 0,7 Liter pro Seemeile
  • Verbrauch bei Höchstgeschwindigkeit: 1,1 Liter pro Seemeile
  • Tankvolumen: 160 Liter

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Jan-Ole Puls

Jan-Ole Puls

Redakteur Test & Technik

Ole Puls wuchs auf Jollen und Dickschiffen auf und kam so früh mit dem Segeln in Berührung. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung zum Bootsbauer im Bereich Hightech-Kohlefaserbau. Seit 2022 ist er im Ressort Test & Technik tätig. Zu seinen Aufgaben zählen Bootstests von Motorbooten aller Art sowie praxisnahe Technikthemen. Die Sommer verbringt er auf dem Wasser und meist auf der Ostsee oder Schlei.

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