Die neue Libeccio 9.5 Cabin wurde im Herbst auf der Genua-Boatshow vorgestellt. Sie bietet ein gut geschütztes Cockpit dank eines festen Daches, das bei der Windschutzscheibe beginnt und den Steuerstand vollständig abdeckt. Wie alle Modelle der Libeccio-Linie wurde sie im 3D-Format entworfen und konstruiert sowie mit einer CNC-Fräsen hergestellt. Der sogenannte VTR-Rumpf wird im Vakuuminfusionsverfahren gefertigt und mit handverarbeitetem Teakholz verkleidet.
Die Libecco 9.5 Cabin wurde in Zusammenarbeit mit dem Designer und Ingenieur Valerio Rivellini entwickelt und ist an Deck sehr geräumig, sowohl im Bug mit einer großen Sonnenliege, als auch am Heck, wo sich ein Tisch und eine weitere Liegefläche befinden. Weiter nach achtern schließt sich eine riesige Badeplattform an.
Die Kochgelegenheit befindet sich ebenfalls draußen. Sie ist unter dem Fahrersitz untergebracht und umfasst zwei Kühlschränke, eine Spüle und einen Herd. Unter Deck findet man eine Kabine mit einem Kingsize-Doppelbett und ein Schlafsofa. Das Badezimmer ist groß und verfügt über eine Dusche.
Der Antrieb erfolgt über zwei 195-PS-Motoren, mit denen die Libecco eine Höchstgeschwindigkeit von 28 Knoten erreichet. Alternativ kann auch ein Hybridantrieb installiert werden, der eine Fahrzeit von zwei bis fünf Stunden bei einer Geschwindigkeit von 7 Knoten ermöglicht.
Cantiere Mimì wurde 1975 in Neapel gegründet. Der Gründer Salvatore Senese ist noch heute in der Werft tätig. Seine ersten Boote waren eine Gozzo und 4,6 Meter lange Barkasse aus Fiberglas. Mit steigender Kundenzahl expandierte das Familienunternehmen, durch ein gut strukturiertes Händlernetzwerk und die Zusammenarbeit mit Ingenieuren konnte das Unternehmen über die Landesgrenzen hinaus expandieren.

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE