AST verlagert seine Produktion von Carbon-Tendern in eine neue Fertigungshalle. Das Unternehmen aus Potsdam investiert rund drei Millionen Euro in den Standort, der ab Mitte 2027 genutzt werden soll. Die Produktionsfläche wächst auf etwa 4.000 Quadratmeter. Damit reagiert die Werft nach eigenen Angaben auf die steigende Nachfrage aus dem Ausland. Die bisherigen Kapazitäten reichten nicht mehr aus, um alle Aufträge zu bedienen.
Die neue Halle wird mit modernerer Fertigungstechnik ausgestattet als der bisherige Standort. AST setzt dabei auf einen höheren Automatisierungsgrad in der Produktion. Das soll die Fertigungsgeschwindigkeit erhöhen und gleichzeitig für gleichbleibende Qualität sorgen. Auf dem Dach der Halle werden Photovoltaikanlagen installiert. Die Heizung arbeitet nach Herstellerangaben energieeffizient. Beides zusammen soll den CO₂-Ausstoß und den Energieverbrauch senken.
Der neue Standort liegt wenige Minuten von Berlin entfernt. Zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER) sind es etwa 20 Minuten Fahrzeit. Diese Anbindung erleichtert nach Aussage von AST den Besuch für internationale Kunden und Geschäftspartner. Die Werft plant, am neuen Standort auch einen Showroom einzurichten. Dort können sich Interessenten die fertigen Tender ansehen. Die Nähe zum Flughafen macht Potsdam zu einem gut erreichbaren Standort für Besucher aus dem Ausland.
Parallel zum Produktionsausbau erweitert AST sein Händlernetz. Das Unternehmen sucht Vertriebspartner und Broker in verschiedenen Ländern. Interessierte können sich per E-Mail an dealer@ast-yachts.com wenden. Thilo Keller von AST erklärt: „Die neue Halle gibt uns die Fläche und Technik, um die Produktion auszubauen. Gleichzeitig bleiben wir gut erreichbar für unsere Kunden aus dem Ausland."

Redakteur Test & Technik
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