Crownline 195 SS

Ralf Marquard

 · 21.09.2012

Crownline 195 SSFoto: Morten Strauch
Crownline 195 SS | SS
US-Style: Die Crownline 195 SS ist ein Bowrider wie er im Buche steht. Wir fuhren das knapp 6 m lange Boot mit einem V-6-Benziner.
Test Crownline 195 SS | SSFoto: Morten StrauchTest Crownline 195 SS | SS

Auf Badetour oder Entdeckungsreise gehen, sportliche Aktivitäten wie Wasserskilaufen und TubeFahren verfolgen – unser Testboot, die Crownline 195 SS, ist für alles gut zu gebrauchen. Die Ausflugsgebiete dürfen dafür im Binnenbereich und in küstennahen Gewässern (CE-Kategorie C) liegen.Wer nicht auf eigenem Kiel das Revier wechseln möchte, erledigt dieses mit einem 2,2-t-Trailer und Oberklasse-Auto, Kleintransporter, SUV oder Geländewagen.

Test Crownline 195 SS | SSFoto: Morten StrauchTest Crownline 195 SS | SS

Für den Antrieb auf dem Wasser sorgt bei unserem Testboot ein 4,3-l-MPI-Benziner aus dem Hause Mercury/MerCruiser mit 220 PS. Damit bringt er die Crownline (Z-An-trieb down) mit nur geringem Buganheben ruck, zuck ins Gleiten und beschleunigt sie auf sportliche 45 kn. Dass in dieser Situation fast 60 l/h Benzin durch die Spritleitung laufen, muss dem Vollgaspiloten klar sein.

Test Crownline 195 SS
Foto: Morten Strauch

Auch beim Wasserski-Betrieb spielt der Verbrauch in dieser Liga. Sparsam gleitet man bei 2500/min (gut 18 kn) und einem Verbrauch von etwa 20 l/h oder anders ausgedrückt 1,10 l/sm, was zusammen mit dem 94-l-Tank abzüglich 15 % Reserve eine akzeptable Reichweite von 73 sm ergibt.

Über den gesamten Gleitbereich fährt die Crownline spurtreu und wird mit der Power-Trimm-Einrichtung in die optimale Lage gebracht. Bei Slalomfahrt und dem Verreißen der Lenkung folgt der Rumpf problemlos der Steuerung. In schnellen, engen Kurven und Kreiseln gehört der Z-Antrieb ganz an den Spiegel getrimmt, damit der Propeller keine Luft zieht.

Der gesamte Testbericht steht in der aktuellen 10/12.

Datenblatt: Crownline 195 SS

Werft: Crownline

Typbezeichnung: Crownline 195 SS

CE-Kategorie: C - Küstennahe Gewässer

Material von Rumpf und Deck: Kunststoff

Länge: 5,90 m

Breite: 2,33 m

Verdrängung: 1,52 t

Preis: 41.450,00 €

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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