Favorite 900Mulder Shipyard liefert kleine „Lieblinge”

Sören Gehlhaus

 · 14.03.2024

Favorite 900: Mulder Shipyard liefert kleine „Lieblinge”Foto: Werft
Favorite 900: Mulder schweißt den 9,20 Meter langen und satte 3,20 Meter breiten Mini-Cruiser aus Alu
Favorite nennt Mulder Shipyard ihre beliebte Cruiser-Serie, „Lieblinge“ also. Die Mulders legten die Reihe, die seit 1955 im Programm ist, 2010 neu auf – zunächst mit sich selbst als Eigner im Sinn. Jetzt gibt es Zuwachs

Mittlerweile misst die längste, die Favorite 2200, ganze 22,50 Meter. Die 900 ist der neueste und gleichzeitig kleinste Zuwachs. Auch die 9,20 Meter bestehen aus Aluminium und teilen sowohl den nahezu geraden Steven als auch das typisch weich abfallende Heck mit den großen Schwestern.

Lieblinge kommen aus dem niederländischen Zoeterwoude

Drei Exemplare fertigte die Werft aus dem niederländischen Zoeterwoude bereits von der Favorite 900, die sie in einer limitierten Auflage anbietet. Im Stile einer Schaluppe ist der zentral installierte Steuerstand mit Holzrad gehalten, den Sideboards einrahmen. Eine Sprayhood schützt vor den Elementen. Die große Breite von 3,20 Meter lässt schmale Laufdecks zu, ein geräumiges Cockpit mit umlaufenden Sitzgelegenheiten achtern wie bugwärts und ein leicht abgesenktes Vordeck– alles meisterlich mit Teakholz ausstaffiert.

Eine IPS-Einheit ermöglicht 32 Knoten in der SpitzeFoto: WerftEine IPS-Einheit ermöglicht 32 Knoten in der Spitze

Eine 235 Kilowatt starke IPS-Einheit von Volvo Penta bringt den von Studio Delta aus Den Haag berechneten Rumpf auf einen Topspeed von 31 Knoten. Mit 20 Knoten ist die Favorite 900 von Mulder Shipyard effizient unterwegs, auf Binnen- und auf Küstengewässern.


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Sören Gehlhaus

Sören Gehlhaus

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE EXCLUSIV

Sören Gehlhaus wurde 1981 in Berlin geboren und besegelte auf Jollen die Unterhavel, in den Ferien den Ratzeburger See und die Ostsee auf „Dickschiffen“. Zeitgleich mit dem Beginn des Studiums in Lübeck trat 2001 das Kitesurfen auf den Plan, und die intensive Ausübung des neuen Sports sorgte für den beruflichen Schwenk zum Journalismus. Nach Volontariat beim b&d Verlag in Hamburg folgten viele Jahre der redaktionellen Arbeit für ein Kitesurf-Magazin und 2018 der Wechsel zu BOOTE EXCLUSIV.

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