FIM 440 ReginaWalkaround mit Teilen aus recycelten Kohlefasern

Ralf Marquard

 · 09.08.2023

FIM 440 Regina: Walkaround mit Teilen aus recycelten KohlefasernFoto: FIM
Die neue FIM 440 Regina zeigt die typische Werft-DNA
Die neue FIM 440 Regina füllt die Lücke in der bereits bestehenden Serie mit den Modellen FIM 340 und FIM 470. Die Handschrift des neunen Bootes zeigt die typische DNA der italienischen Werft.

Die neue 440 bietet an Deck eine Vielzahl von Sitz- und Liegemöglichkeiten. Besonders sind die Seitenwände achtern im Cockpit, denn sie lassen sich nach unten klappen und steigern das Wohlfühlklima auf der wandelbaren Sitzecke enorm. Nach achtern schließt sich eine Badeplattform an, die sich hydraulisch absenken lässt. Im Bug hat der Designer ebenfalls eine komfortable, wandelbare Sitzeinheit untergebracht. Über dem Cockpit thront ein Hardtop, das mit drehbaren Lamellen ausgerüstet ist.

Essecke lässt sich in Koje verwandeln

Unter Deck sorgen Stehhöhen von etwa 2,00 m für Komfort und eine vollausgerüstete Pantry für die Freude am Kochen. Im Bug gibt es die dazugehörige Essecke, die wiederum zur Koje gewandelt werden kann. Eine große Eignerkabine bietet ebenfalls reichlich Kopffreiheit und eine bequeme Koje, weiteren Komfort geben zwei Nasszellen.

An Deck gibt es reichlich Zonen zum EntspannenFoto: FIMAn Deck gibt es reichlich Zonen zum Entspannen

FIM 440 Regina aus wiederverwertbaren Kohlefasern gefertigt

Sehr fortschrittlich ist die Werft mit dem Umgang von Materialien, denn hier arbeitet die 2019 geründete FIM (Fabbrica Italiana Motoscafi) teilweise mit CBS und Recarbon zusammen, die wiederverwertbare Kohlefasern aus der Luftfahrttechnik benutzen.

Vorgestellt wird die FIM 440 Regina auf der Bootsmesse in Cannes 2023.


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Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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