Jeanneau NC 11

Ralf Marquard

 · 26.04.2011

Jeanneau NC 11Foto: Jeanneau
Jeanneau NC 11
BOOTSTEST: Die neue NC 11 von Jeanneau bringt frischen Wind in die Motorboot-Flotte. Wir fuhren den 10,85-m-Family-Cruiser auf der Elbe bei Hamburg.
Jeanneau NC 11Foto: JeanneauJeanneau NC 11

Viele Jahre gab es in Jeanneaus Motorbootsegment vier große Serien: Cap Camarat, Leader, Merry Fisher und Prestige. Letztere wurde von Jeanneau getrennt und wird nun als eigenständige Marke geführt. Als „Ersatz“ offeriert die Werft seit Anfang 2010 die NC-Serie – NC steht für „New Concept“. Dass es sich dabei wirklich um eine neue Art von Boot handelt, erkennt man sofort, und das wurde mit der Auszeichnung „Powerboat of the Year“ auch gebührend geehrt.

Jeanneau NC 11
Foto: Jeanneau

Das Design ist grundlegend geändert, und die Aufteilung mit Salon-Fahrstand und Sonnendach sowie das weit nach achtern übers Cockpit gezogene Kabinendach erinnern an skandinavische Boote. Die NC 11 hat allerdings nicht nur in Nordeuropa ihr Revier, sondern mit ihrem praktischen Sonnendach und dem entsprechenden Ausrüstungspaket auch im Süden. Sinnvollerweise enthält das „Südpaket“ eine Klimaanlage und die nordische Version eine Heizung.

Wir testeten die 10,85 m lange NC 11 ausführlich auf der Elbe bei Hamburg; motorisiert war unser Boot mit zwei Diesel-Innebordern vom Typ Volvo Penta D3-200 mit je 190 PS bzw. 140 kW und Duoprop-Antrieben. Die maximale Geschwindigkeit lag bei 32,8 Knoten.

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Den ganzen Test mit allen Messergebnissen und einer ausführlichen Bewertung finden Sie in der Mai-Ausgabe von BOOTE, die morgen (27. April) erscheint.

Datenblatt: Jeanneau

Werft: Jeanneau

Typbezeichnung: Jeanneau

CE-Kategorie: B - Außerhalb von Küstengewässern

Material von Rumpf und Deck: Kunststoff

Länge: 10,85 m

Breite: 3,73 m

Verdrängung: 5,90 t

Preis: 228.599,00 €

Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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