Jetten 37 AC-RS

Ralf Marquard

 · 05.09.2011

Jetten 37 AC-RSFoto: Hans-Günter Kiesel
Test Jetten 37 AC-RS
Die Jetten 37 AC-RS ist ein praktisch aufgeteilter Stahlverdränger für die vierköpfige Crew. Wir fuhren das Boot auf dem Sneekermeer.
Test Jetten 37  AC-RSFoto: Hans-Günter KieselTest Jetten 37 AC-RS

Wer mit der Familie unterwegs ist, kann sich in der Regel einen Nasszellen-Bereich teilen. Gehen dagegen zwei erwachsene Pärchen auf die Reise, möchte jedes gern seine Privatsphäre wahren und einen abgeschlossenen Bereich sowie ein eigenes Badzimmer haben. Ein Luxus, den man auf unserem gut 11 m langen Testboot, der Jetten 37 AC-RS, findet.

Test Jetten 37  AC-RSFoto: Hans-Günter KieselTest Jetten 37 AC-RS

Die Vorderkabine verfügt genauso über einen separaten Dusch- und WC-Raum (alle Stehhöhen liegen bei knapp 1,90 m) wie die Achterkabine. Gleiches gilt für die passend dimensionierten (1,50 x 2,00 m und 1,60 x 2,00 m) Doppelkojen in beiden Kabinen, die die Werft vorbildlich mit Lattenrosten unter den bequemen Polstern ausrüstet. Weitere Pluspunkte: Die Staumöglichkeiten in beiden Bereichen fallen reichlich aus.

Test Jetten 37 AC-RS
Foto: Hans-Günter Kiesel

Gekocht und geklönt wird eine Etage höher im Salon mit freistehendem Holztisch, Hocker und Sitzecke, die man einfach zu einer weiteren Koje wandelt. Hier genießen nicht nur Gäste viel Licht und Außensicht durch die großen Fenster, sondern ebenfalls der Smutje, der im Salon "mitten im Geschehen" steht und nicht in einer entfernten Ecke auf dem " Unterdeck" sein Dasein fristen muss.

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Der gesamte Fahrbericht steht in der aktuellen BOOTE 9/11.

Datenblatt: Jetten 37 AC-RS

Werft: Jetten Yachting

Typbezeichnung: Jetten 37 AC-RS

CE-Kategorie: C - Küstennahe Gewässer

Material von Rumpf und Deck: Stahl

Länge: 11,36 m

Breite: 3,80 m

Verdrängung: 11,50 t

Preis: 232.568,00 €

Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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