Mirage Sting 700 / Quicksilver Activ 705

Ralf Marquard

 · 19.09.2012

Mirage Sting 700 / Quicksilver Activ 705Foto: Phillip Gätz, Torsten Moench
Vergleich Mirage/Quicksilver | er
Mirage Sting 700 und Quicksilver Activ 705: zwei Kajütgleiter, bei denen die Vielseitigkeit an erster Stelle steht.
Vergleich Mirage/Quicksilver | erFoto: Phillip Gätz, Torsten MoenchVergleich Mirage/Quicksilver | er

Man nehme eine Bug-Doppelkoje, eine Dinette, kleine Nasszelle, Pantry-Block und Fahrstand und setze ein Dach darauf: Fertig ist die Sting 700 und die Quicksilver 705 ebenso. Damit es sich um richtige Kajütboote handelt, ist der Unterdeckbereich so weit hochgezogen, dass teilweise Stehhöhen von über 2,00 m entstanden sind.

Vergleich Mirage/Quicksilver | erFoto: Phillip Gätz, Torsten MoenchVergleich Mirage/Quicksilver | er

Quicksilver bietet eine Bugkoje von 1,70 x 1,70 m abzüglich Toilettenraum im Eingangsbereich. Mirage geht dagegen mit 1,38 x 1,85 m mehr den Weg der klassischen Doppelkojen. Auf der Dinette ist man sich mit 0,95 x 180 m (Quicksilver) und 0,87 x 1,80 m (Sting) fast einig – was auch für die Cockpitgrößen mit einer Fläche um 3,4 qm gilt. Lediglich das Längen-Breiten-Verhältnis fällt etwas anders aus (siehe Tabelle). Bei den Sonnenliegen hat Mirage mit 0,18 m mehr Breite und 0,47 m Länge die Nase vorn.

Vergleich Mirage/Quicksilver | erFoto: Phillip Gätz, Torsten MoenchVergleich Mirage/Quicksilver | er

Den größten Unterschied zeigen die Testkandidaten in der Art der Motoren: Die Sting fährt mit einem Außen-, die Quicksilver mit einem Innenborder. Quicksilver-Freunden sei aber gesagt, dass es die Activ 705 auch als Außenbordermodell (max. 200 PS) gibt.

Quicksilver Active 705
Foto: Phillip Gätz

Transportprobleme auf dem Landweg treten bei der Quicksilver nicht auf, wenn man ein Zugfahrzeug mit gut 3,0 t Anhängelast und entsprechendem Trailer zur Verfügung hat. Bei der Sting 700 dürfen es etwa
700 kg weniger sein.

Der gesamte Vergleichstest steht in BOOTE 10/12.

Test Mirage Sting 700
Foto: Torsten Moench

Datenblatt: Quicksilver Activ 705

Werft: Quicksilver

Typbezeichnung: Quicksilver Activ 705

CE-Kategorie: C - Küstennahe Gewässer

Material von Rumpf und Deck: Kunststoff

Länge: 7,60 m

Breite: 2,55 m

Verdrängung: 2,50 t

Preis: 47.800,00 €

Datenblatt: Mirage Sting 700

Werft: Mirage Boats

Typbezeichnung: Mirage Sting 700

CE-Kategorie: C - Küstennahe Gewässer

Länge: 6,98 m

Breite: 2,49 m

Verdrängung: 1,80 t

Preis: 50.800,00 €

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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