Mirava M800ESmartes Elektroboot mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten

Ralf Marquard

 · 28.08.2026

Mirava M800E: Smartes Elektroboot mit vielseitigen EinsatzmöglichkeitenFoto: Mirava
Markant: Der breite Bug und die beiden Bügel.
Mit der M800E präsentiert Mirava in Cannes ein vollelektrisches Boot, das digitale Assistenzsysteme mit einem modularen Nutzungskonzept verbindet. Die chinesische Marke will damit mehr Flexibilität und Komfort auf dem Wasser ermöglichen.

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Mirava stellt in Cannes die M800E vor. Das neue Flaggschiff der chinesischen Marke versteht sich als „Smart Boat“ und soll die Nutzung eines Elektroboots grundlegend neu denken. Das Konzept verbindet elektrische Antriebstechnik mit intelligenten Assistenzsystemen und einer wandelbaren Gestaltung.

Mirava wurde in Shenzhen gegründet, einem Zentrum der chinesischen Technologie- und Innovationsindustrie. Bei der Entwicklung der M800E trifft chinesische Fertigungskompetenz auf italienisch inspiriertes Design. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein das Boot als Fahrmaschine, sondern die Zeit, die Menschen an Bord verbringen.

Ein Boot für unterschiedliche Situationen

Die M800E ist modular aufgebaut und lässt sich an verschiedene Aktivitäten auf dem Wasser anpassen. Das Layout soll Raum für gemeinsame Touren, Baden, Angeln, Wassersport oder entspannte Stunden vor Anker bieten.

Je nach Konfiguration kann das Boot mehr Bewegungsfreiheit, Rückzugsmöglichkeiten oder zusätzlichen Stauraum bieten. Mirava beschreibt das Konzept als ein Boot, das sich stärker an den Menschen orientiert als an klassischen technischen Strukturen. Eine besondere Ausstattung ist die Lounge mit Hängematte, die zum Entspannen während einer Pause auf dem Wasser einlädt.

Auch ein abnehmbares Beiboot gehört zum Konzept. Es erweitert den Aktionsradius und kann für kurze Ausflüge, zum Anlanden oder für Aktivitäten in Ufernähe genutzt werden.

Intelligente Assistenz statt klassischer Bedienung

Die Technik der M800E soll im Hintergrund arbeiten und die Bedienung vereinfachen. Zu den angekündigten Funktionen gehören:

  • intelligente Unterstützung beim An- und Ablegen,
  • Assistenz bei der autonomen Navigation,
  • ein intelligentes Sicherheitssystem,
  • eine automatische Folgefunktion,
  • ein Dynamic-Positioning-System,
  • Sensorik zur Überwachung der Umgebung.

Die M800E soll dadurch auch dann komfortabel zu bedienen sein, wenn sich die Nutzer nicht dauerhaft auf den Steuerstand konzentrieren möchten. Mirava spricht von vernetzter Kontrolle und einer Technologie, die sich möglichst unauffällig in das Fahrerlebnis einfügt.

Vollelektrisch und leise unterwegs

Der Antrieb der M800E ist vollständig elektrisch. Damit zielt Mirava auf eine leise und emissionsfreie Form des Freizeitbootfahrens. Die Marke stellt insbesondere den ruhigen Betrieb und die Möglichkeit heraus, die Umgebung ohne Motorengeräusche zu erleben.

Mit der M800E will Mirava zeigen, wie ein modernes Elektroboot aussehen kann, das nicht nur als Transportmittel dient, sondern sich flexibel an unterschiedliche Erlebnisse anpasst. Die Präsentation in Cannes ist der erste große öffentliche Auftritt des Modells.


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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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