Rinker Captiva 216

Ralf Marquard

 · 18.02.2012

Rinker Captiva 216Foto: H.-G. Kiesel
Test Rinker Captiva 216 | 16
Rinker Captiva 216: Mit 6,40 m Länge ist der Bowrider made in USA nicht nur ein spritziges Trailerboot, sondern auch sonst für jeden Spaß zu haben.
Test Rinker Captiva 216 | 16Foto: H.-G. KieselTest Rinker Captiva 216 | 16

Spaß am Wasserskilaufen, Badeausflüge oder Entdeckungstouren: Für diese Freizeitvergnügen liegt man mit einem Bowrider wie unserem Testboot Rinker Captiva 216 goldrichtig. Eine große Badeplattform garantiert zusammen mit der stabilen Dreistufen-Badeleiter das einfache Ein- und Aussteigen aus dem Wasser, beispielsweise nach einer Runde Wakeboarden oder Tube-Fahren. Oder sie dient der Abkühlung nach dem Sonnenbad auf Heck- oder Bugsonnenliegen. Mit netten Leuten neue Gewässer zu erkunden, ist im groß-zügigen Cockpit und offenen Bug ebenfalls gut möglich.

Test Captiva 216
Foto: H.-G. Kiesel

Und wo darf die Reise stattfinden? In küstennahen Gewässern und Binnenrevieren. Um diese per Trailer anzufahren, benötigt der Straßenkapitän einen 2,5-t-Trailer und einen SUV oder Kleintransporter als Zugfahrzeug.

Für den Antrieb auf dem Wasser sorgt ein Sechszylinder aus dem Hause MerCruiser. Der 4,3-l-TKS-Benziner bringt das Boot mit nur geringer Sichtbehinderung zügig von Verdränger- in Gleitfahrt. Gequält gleitet es mit etwa 2500/min, gute Fahrt beginnt um 3000/min, und wirtschaftlich ist das Gespann um 3500/min mit knapp 26 kn unterwegs. In dieser Situation laufen 1,14 l/sm durch die Spritleitung, und der 158-l-Tank reicht abzüglich 15 % für117 sm, was ein passender Wert für diesen Bootstyp ist. Vollgas-Piloten gleiten mit fast 39 kn übers Wasser, kommen 90 sm weit und verbrauchen gut1,50/sm. Umgerechnet auf den Verbrauch pro Stunde ergibt das knapp 60 l.

Der gesamte Test steht in BOOTE 3/2012.

Datenblatt: Rinker Captiva 216

Werft: Rinker

Typbezeichnung: Rinker Captiva 216

CE-Kategorie: C - Küstennahe Gewässer

Material von Rumpf und Deck: Kunststoff

Länge: 6,40 m

Breite: 2,59 m

Verdrängung: 1,62 t

Preis: 40.150,00 €

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Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

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