Bereits beim ersten Rundgang wird deutlich, worauf Saxdor bei diesem Modell setzt. Die 460 GTC verbindet die für die Werft typische sportliche Linienführung mit viel Platz und einem großzügigen Deckslayout. Besonders interessant ist dabei die Gestaltung des Cockpits und der Übergang zwischen den verschiedenen Bereichen an Bord. Das macht das Boot nicht nur optisch spannend, sondern auch für längere Tage auf dem Wasser interessant.
Wir haben uns das Boot natürlich aus verschiedenen Perspektiven angesehen, waren an Bord und konnten erste Eindrücke vom Leben und Handling auf dem Boot sammeln. Einige technische Details, wie die Gesamtbreite von über fünf Metern bei ausgeklappten Schanzkleidern und auch das Deckshaus über die gesamte Breite, haben uns gut gefallen. Letzteres war beim Betreten der Saxdor eher ein störender Punkt und warf einige Fragen zur Praktikabilität auf. Bei der Probefahrt und den anschließenden Anlegemanövern war die anfängliche Skepsis allerdings schnell verflogen und wir haben einige Vorteile entdeckt.
Die 460 GTC richtet sich an Eigner, die Wert auf sportliches Auftreten legen, dabei aber nicht auf Komfort und Raum verzichten möchten. Entsprechend viel Aufmerksamkeit widmet Saxdor den Bereichen, in denen man sich tagsüber auf dem Wasser aufhält. Großzügige Sitz- und Liegeflächen, offene Raumkonzepte und ein klares Design bestimmen den ersten Eindruck.
Auch vom Steuerstand aus überzeugt die 460 GTC mit Sportlichkeit. Die Anordnung der Bedienelemente ist sehr übersichtlich. Große Fenster sorgen für ausreichend Licht und frische Luft. Außerdem lassen sich fast alle Fenster öffnen. Insgesamt wirkt das Boot sehr durchdacht und es ist konsequent auf die Nutzung als moderne Motoryacht ausgelegt.
Wir waren an Bord und haben die ersten Eindrücke natürlich auch in Bildern festgehalten. Deshalb gibt es hier zunächst eine kleine Auswahl der ersten Aufnahmen von unserem Test. Sie sollen vor allem einen Eindruck vom Boot, vom Layout und von der Gestaltung der 460 GTC vermitteln.
Wie sich die Saxdor 460 GTC tatsächlich auf dem Wasser schlägt, wie sie sich bei verschiedenen Geschwindigkeiten fährt und wie sich das Konzept im Alltag bewährt, schauen wir uns im ausführlichen Test noch genauer an.

Redakteur Test & Technik
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