Sportliche Entwicklung

Ralf Marquard

 · 31.05.2008

Sportliche EntwicklungFoto: Morten Strauch
Beschreibung | ng
Unser Testboot, die BWA 23 Evolution ist ein "Rigid Inflatable Boat" der für mittlerweile übliche Verhältnisse ein eher kleines seiner Klasse. Doch kann es dennoch mit viel Komfort für die ganze Familie aufbieten, die unterwegs zum Wasserskilaufen, Wakeborden oder Tubefahren ist.
Beschreibung | ngFoto: Morten StrauchBeschreibung | ng

RIBs (Rigid Inflatable Boats) werden immer beliebter – man sieht sie nicht nur im Mittelmeerraum häufiger, sondern auch bei uns. Im Laufe der Jahre haben sich ihre Abmessungen deutlich vergrößert. So sind heute Schlauchboote mit festem Rumpf um die 30 Fuß keine Seltenheit mehr.

Mit 23 Fuß fällt unser Testboot BWA 23 zwar spürbar kleiner aus, hat auf seinen 6,89 m x 2,85 m für die Familie und den Ausflug mit Freunden dennoch viel Komfort zu bieten. Das Boot eignet sich gut für Bade- und Sonnentouren oder Aktivitäten wie Wasserskilaufen, Wakeboarden und Tubefahren.Dafür benötigt man genügend Power zum Anfahren und eine flache Heckwelle. Ansprüche, die der Kunststoffrumpf zusammen mit dem 225-PS-Honda-Außenborder voll und ganz erfüllt.

Der Sechszylinder bringt die 900 kg schwere BWA in etwa 3 s ins Gleiten. Dabei bleibt die Voraussicht mit ganz an den Spiegel getrimmtem Außenborder einwandfrei. Die kleinste Gleitfahrt erreicht die Motor-Boot-Kombination bei knapp 3000/min mit etwa 18 kn. Damit am Außenborder (Antikavitationsplatte) keine störende Spritzwasserfontäne entsteht, muss man den Motor möglichst schon bei kleiner Gleitfahrt mit dem Power-Trimm anheben. Die Heckwelle bleibt dabei bis zur Höchstgeschwindigkeit von 45 kn schön flach. Manko: Wir erreichten eine Vollgasdrehzahl von 6200/min. Damit dreht der Motor 200/min mehr als erlaubt.

Downloads:
Download

Ralf Marquard

Ralf Marquard

Stellvertretender Chefredakteur BOOTE

Ralf Marquard entdeckte seine Begeisterung für das Bootfahren auf der beschaulichen Aller, zunächst mit Schlauchbooten, später mit einem Sechs-Meter-Kajütboot. Sein Elektrotechnikstudium an der HAW Hamburg führte ihn vom südlichen Heidekreis (Niedersachsen) in die Hansestadt. Ralf Marquard arbeitet seit 1997 in der BOOTE-Redaktion und wurde dort zum Testredakteur ausgebildet. Er testet sowohl kleine Schlauchboote als auch größere Yachten. Sein persönliches Boot ist ein 4,50 Meter langes, selbstgebautes Holzboot mit einem 50-PS-Außenbordmotor. Im Jahr 2007 wurde er zum stellvertretenden Chefredakteur bei BOOTE ernannt.

Meistgelesen in der Rubrik Boote