Lürssen hat am 7. Mai 2026 einen wichtigen Meilenstein rund um das Projekt Ziggy erreicht. Die fertige Stahlkonstruktion rutschte über den Helgen in den Audorfer See. Nun beginnt für die 101 Meter die Ausbauphase. Das britische Designstudio Harrison Eidsgaard zeichnet für das Gesamtdesign verantwortlich. Die Zusammenarbeit zwischen Werft und Studio hat sich bereits in früheren Projekten bewährt.
Für “Ziggy” entwickelte Eidsgaard eine durchgängige Formensprache aus Glas und Stahl. Die Architektur wirkt kraftvoll und gleichzeitig dynamisch. Markante Winkel prägen die Außenhaut, unterbrochen von großflächigen Verglasungen. Diese zählen zu den größten strukturellen Glaselementen, die Lürssen je verbaut hat.
Das weitläufige Vordeck ist für Heli-Operationen zertifiziert. Die nach achtern abfallenden Decks bieten Platz für mehrere Pools und Wellnessbereiche. “Ziggy” ist als Yacht mit hohem Volumen konzipiert, die für längere Aufenthalte an Bord ausgelegt ist. Die Raumaufteilung und die umfangreichen Einrichtungen ermöglichen einen Service auf Sieben-Sterne-Niveau über längere Zeiträume.
Der nordamerikanische Auftraggeber wurde durch Thom Conboy & Associates an Lürssen vermittelt. WMG übernimmt die Baubegleitung als Vertreter des Eigners.
Lürssen verantwortet auch die Konstruktion der 101 Meter. Die Werft mit Sitz in Bremen-Vegesack zählt zu den führenden Adressen für Superyachten, baut seit über 145 Jahren Schiffe und hat sich auf maßgeschneiderte Großformate spezialisiert. Das Unternehmen verfügt über mehrere Standorte in Norddeutschland und beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter. Neben dem Yachtbau ist Lürssen auch im Marineschiffbau tätig. 150 Jahre, ein Porträt.
Nach Abschluss der Stahlarbeiten konzentriert sich die Werft nun auf den Innenausbau und die Installation der technischen Systeme. Die Übergabe an den Eigner ist für 2028 geplant.

Redakteurin News & Panorama