Gleich zu Jahresanfang 2026, am 8. Januar, verließ die 49,50 Meter lange Project 717 die Konstruktionshalle der Aalsmeer-Werft südlich von Amsterdam. Die Außenlinien der Alu-Superyacht zog das hauseigene Studio De Voogt, das Interieur gestaltete Marty Lowe in enger Zusammenarbeit mit dem Eigner.
Jan Schaffers, Senior Designer bei Studio De Voogt, erklärt die Philosophie: „In der Außengestaltung haben wir die Linien verlängert, ohne dass die Yacht gestreckt wirkt. Die verbreiterten Schultern entlang der Seiten des Sonnendecks spielen eine entscheidende Rolle beim Erreichen dieses Gleichgewichts.” Feadship “Valor”.
Auf dem Hauptdeck lag der Fokus auf dem Beachclub. Die herunterklappbaren Seitenteile erweitern das Cockpit erheblich und schaffen viel Raum rund um den gläsernen Jacuzzi. Die großzügige Deckenhöhe verstärkt diesen Eindruck und bietet den Gästen uneingeschränkten Blick aufs Meer.
Das Sonnendeck, das in seinen Ausmaßen mit viel größeren Yachten vergleichbar ist, beherbergt die Flybridge und einen zweiten Steuerstand, eine Bar plus Grill, einen Speiseplatz mit Deckenventilatoren sowie eine Lounge. Das Vordeck ist mit Sitzgelegenheiten und Sonnenliegen ausgestattet.
Das von Marty Lowe entworfene Interieur bietet Platz für zehn Gäste in fünf Kabinen. Dazu gehört eine Eignerkabine mit Panoramablick, Arbeitszimmer und Ankleide.
Die Project 717 fährt mit einer Technologie, die im Rahmen des Feadship Advanced Electrical Drive Programms entwickelt wurde. Antrieb und Steuerung erfolgen über Strahlruder, eine bewährte Konfiguration, die den Strömungswiderstand deutlich reduziert und die Manövrierfähigkeit verbessert.
Die 717 wurde über Feadships Resale-Abteilung verkauft und wird nun für die ersten Seatrials in der Nordsee vorbereitet. Im kommenden Frühjahr steht die Auslieferung an.